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Die große Lebenswende

Aufgewachsen bin ich in Bayern in der Stadt Regensburg, einer sehr katholisch geprägten Region. In dieser Tradition bin ich auch groß geworden. Nach der Realschulzeit absolvierte ich in einer Bauartikelfabrik eine Ausbildung zum Industriekaufmann und arbeitete anschließend in der Abteilung Kostenrechnung. In meiner Freizeit ging ich meinen Hobbys nach. Zum Ausgleich für die Büroarbeit trieb ich Sport, besonders Radfahren und Joggen. Außerdem spielte ich mit Vorliebe Schlagzeug, anfangs in einer bayrischen Blaskapelle, später in Rockbands. Für Kirche und Religiöses hatte ich absolut kein Interesse. Doch dann geschah etwas, was für mich komplett neu und unbekannt war: Unser damaliger Rockgitarrist Martin – ein ehemaliger Schulkamerad – erzählte, dass er nun ein Christ geworden war und Jesus Christus ganz real in seinem Leben erfahren hat. Das schlug bei uns ein wie die Kunde aus einer anderen Welt. Bei Martin war jedenfalls klar zu merken, dass er eine starke Veränderung erlebt hatte. Nach drei Jahren, das war 1989, durfte ich dann die gleiche Erfahrung machen: die große Wende! Zuvor ein Leben ohne und nun ein Leben mit Jesus Christus. Ich war wie ausgewechselt, oder anders ausgedrückt „wie neugeboren“! Wonach ich immer suchte, hatte ich in Jesus gefunden. Gottes Liebe ist unvergleichlich! Im Mai 1989 ließ ich mich in der Freien Christengemeinde Regensburg taufen.

Der Weg in den Dienst …

Gottes Liebe und die Versöhnung mit IHM hat mein Leben vollständig umgekrempelt. Ich wollte Jesus mit ganzem Herzen dienen und nachfolgen. 1994 kündigte ich meine Arbeitsstelle als Industriekaufmann und besuchte für neun Monate die Jüngerschaftsschule Evangelium Offensiv. Anschließend folgten dreieinhalb Jahre Ausbildung im Missionszweig am Theologischen Seminar Beröa. Das Hauptpraktikum und die Vikariatszeit absolvierte ich in der Freien Christengemeinde Hamm. Dort wurde ich als Pastoralassistent eingesegnet und arbeite nun seit über 6 Jahren in verschiedenen Bereichen der Gemeinde mit.

… und zu den Muslimen nach Bulgarien

Seit 1991/92 bewegt mich das Anliegen, dem Herrn im Ausland zu dienen. Nach langen Jahren konkretisiert sich jetzt für mich ein Aufgabengebiet in Bulgarien heraus, welches sehr genau meinen Vorstellungen entspricht: Eine missionarische Arbeit unter Muslimen, unter armen Menschen und unter Kindern.
Mehrmals habe ich dieses Land besuchen können und dieses Jahr steht im August die Ausreise bevor. Darauf freue ich mich und blicke erwartungsvoll den neuen Herausforderungen entgegen. Bis dahin besuche ich nun Gemeinden, um das Missionsanliegen und meine Vision vorzustellen und einen Freundeskreis aufzubauen. Herzlichen Dank an alle, die sich mit einbringen in Gebet und im Geben!

Horst Kappl

Verwendungszweck-Angabe für Spenden

Kappl 260



Bulgarien gehört zu den ärmsten Ländern Europas. Fast scheint es, als hätten die Christen dieses Land nach dem Ende des „Kalten Krieges“ vergessen. Deshalb freuen wir uns über die Berufung, die Horst Kappl für dieses Land bekommen hat.

Die Pfingstbewegung in Bulgarien hat uns gebeten, Horst Kappl zu ihnen zu senden. Sie benötigen qualifizierte Hilfe in vielen Bereichen. Besondere Unterstützung benötigt die Arbeit mit Kindern; dies wird daher ein Schwerpunkt der Arbeit sein.

Wir bitten unsere Missionsfreunde herzlich um Unterstützung für Horst Kappl und seinen Dienst in Bulgarien. Gemeinden, die Horst Kappl einladen möchten, wenden sich bitte an unser Büro.

Herzlichen Dank!

 
 
   
 
     

 

 

 

 

 

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