Velberter Mission e.V. - Gottes Auftrag - Mission - uns anvertraut Velberter Mission e.V.

 

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Wenn du nicht weißt, was auf dich zukommt und du trotzdem davon
überzeugt bist, dass Gott handeln wird, dann nennt man es wohl…

Glauben

Seit dreizehn Jahren reise ich jetzt mehr oder weniger regelmäßig in den Maghreb. Die Erfahrungen, die ich in Tunesien oder Algerien mache, bereichern mein Glaubensleben ungemein und zeigen mir immer wieder, dass es der Herr ist, der sein Reich baut. Was er sucht sind Menschen, die nicht nur an Ihn glauben, sondern die ganz einfach Ihm glauben. Wer kennt diese kleine Stimme nicht, die alle Handlung für den Herrn, die wir unternehmen wollen, in Frage stellen möchte. Jedes Mal, wenn ich wieder nach Algerien reisen möchte, geht der gleiche Prozess los. Erst einmal glaube ich, dass Jesus möchte, dass ich dorthin gehe, um Sein Wort zu lehren. Aber dann geht es schon los. Irgendjemand wird mir sagen, dass es nahezu unmöglich ist, ein Visum zu bekommen. Ich beginne, diesem aufkommenden Zweifel zu widerstehen. Dann gehe

ich zum Konsulat, um ein Visum zu beantragen. Dort erfahre ich, dass ich das Visum nur dann bekomme, wenn ich eine Rücktransportversicherung habe, im Falle meines Todes auf algerischem Territorium (eine sehr Glauben fördernde Perspektive). Ich bekomme diese Versicherung aber nur, wenn ich ein Flugticket kaufe. Das bringt mich in folgende Situation: Jedes Mal, wenn ich nach Algerien fliege, muss ich weit über 300 Euro ausgeben, ohne überhaupt zu wissen, ob ich ein Visum bekomme und damit die Genehmigung, auch dorthin zu reisen. Dies ist vielleicht nicht eine Glaubensgeschichte mit großen Zeichen und Wundern, aber treffen wir den Aspekt der Glaubensherausforderung nicht gerade auch in solchen Situationen, die uns immer wieder begegnen, wenn wir dem Herrn dienen? Jedes Mal, wenn ich im Flugzeug nach Algerien sitze, empfinde ich in mir dieses Siegesgefühl, wohl wissend, dass

jetzt erst der beste Abschnitt meiner Reise auf mich zukommt.
Ein weiteres einfaches Beispiel, wie wir alle unseren Glauben in Aktion setzen können, liegt im Bereich Evangelisation. In einer Zeit großer Projekte und herausragender Strategien stehe ich vielleicht in der Gefahr zu vergessen, dass das Reich Gottes das geistliche und dynamische Reich unseres Herrn Jesus ist, und dass diese Dynamik durch den einfachen Glauben freigesetzt wird. So vergesse ich einfach mal die Strategien und suche den Menschen in meiner Nähe. Glaube ich, dass Jesus mich so wie ich bin gebraucht? Eines Tages kam Ahmed (Name geändert) zu uns und sagte: „Ich habe gehört, dass, wenn Ihr betet, Kranke geheilt werden. Kommt zu mir, denn meine Frau kann nicht mehr sehen“. Wir folgten Ahmed und waren wegen der Schwere der Krankheit seiner Frau sehr unsicher. Aber wir glaubten Jesus und seinem Wort und beteten für Ahmeds Frau und der Herr heilte sie. Weswegen kam Ahmed zu uns? Ahmed kam, da er etwas gehört hatte: nämlich, dass Kranke durch Gebet geheilt würden. Ich möchte uns dazu ermutigen, an unserem Ruf zu arbeiten. Unsere Freunde, Nachbarn oder Kollegen sollten wissen, dass der himmlische Vater seine Liebe durch unsere Gebete offenbart.

Mission heißt, dass wir einen Auftrag empfangen haben. Glauben heißt, dass wir ihn ernst nehmen und nach ihm handeln.

So gehen wir, vertrauen dem Herrn und handeln mit Mut.

Björn und Brita Lütke


Björn und Brita Lütke
mit Ben, Janna und Joy

EINWEIHUNG IN MARSEILLE

Am 15. 9. 2007 war für die Gemeinde in Panier/ Marseille ein besonderer Tag. Die neuen Räumlichkeiten konnten nach einer intensiven Bauphase endlich eingeweiht werden. Viele Freunde und Pastoren aus nah und fern waren dabei. Der französische Missionsleiter Michel Freyd mit seiner Frau, sowie Siegfried und Monika Bongartz waren angereist, um ihre Segensgrüße vor Ort zu überbringen.

Ein Dank geht an alle, die geholfen haben, den neuen Saal so schön zu gestalten. Björn und Brita mit ihren Kindern trugen natürlich die Hauptlast, aber auch viele Gemeindemitglieder haben sich eingesetzt. Ein herzliches Dankeschön geht an die Jugendgruppen aus Deutschland, die auch ganz praktisch Hand angelegt haben.

Es ist unser Gebet, dass viele Menschen in diesem Stadtteil von Marseille Jesu befreiende Liebe erleben und die Gemeinde wächst und Gottes Herrlichkeit ausstrahlt.



Verwendungszweck-Angabe
für Spenden

Lütke 230

(Fokus Mission 06/2007)

 
 
   
 
     

 

 

 

 

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