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Grenzgebiet der Religionen

Hier im Sahel befinden wir uns im Grenzgebiet der zwei größten Religionen der Welt, dem Islam und dem Christentum, wobei auch der Animismus allgegenwärtig ist und teilweise die stärkste Kraft darstellt. Unser Fokus ist es, auf der einen Seite Menschen aus dem Islam und dem Animismus für Jesus zu gewinnen und auf der anderen Seite die bereits bestehenden Gemeinden zu stärken und für Mission auszubilden.

Kurzer geschichtlicher Rückblick: Die Frucht der Arbeit der Missionare, die vor allem im 19. Jahrhundert hier waren, ist bis heute erkennbar. Ohne sie wären manche Sprachen immer noch nicht schriftlich vorhanden. Sie haben damals schon Schulen gegründet und die Gesundheits-versorgung auf- und ausgebaut. Hier sind besonders die Baseler Mission und die katholische Kirche hervorzuheben. Im 20. Jahrhundert kamen die Evangelikalen und Pfingstler. Nur sechs Jahre nach Gründung der Assemblies of God in den USA, kamen schon die ersten Missionare nach Burkina Faso, zehn Jahre später nach Ghana.

Zusätzlich zur Gemeindegründung bauten auch Evangelikale und Pfingstler Schulen und Krankenhäuser und beschäftigten sich mit der Übersetzung der Bibel in die verschiedenen Stammessprachen.

Der Sahel ist eine Herausforderung. Durch die heroische Arbeit vorangegangener Missionare finden wir hier ein gutes Fundament vor, woran wir anknüpfen können. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit der Faith Promotion Sahelmission zu evangelisieren, Gemeinden zu bauen, zu lehren und Missionare auszubilden. Wir wollen nicht provozieren, sondern Menschen das Angebot machen. Wir sind der Überzeugung, dass Gott keinen Menschen in den Himmel entführt. Wir laden ein, Jesus kennen zu lernen. Wir sind vor Ort, predigen und sind für die Menschen da. Das ist unsere Arbeit, alles andere ist Gottes Wirken. Ein weiterer Teil unserer Arbeit ist es, Menschen zu finden, die schon etwas für sich und ihre Nächsten tun; dies nennt sich Initiative zur Entwicklung. Der Sahel ist eine Herausforderung. Wir müssen hier innovativ arbeiten.
 

Wir wollen dienen und uns als Werkzeug der lokalen Gemeindebewegung einsetzen lassen. Wir merken, dass wir auf dieser Ebene Neuland betreten.
Wir wollen einen Aufbruch sehen. Wir glauben, dass Gott uns ein Zeitfenster für dieses Gebiet gegeben hat, in dem wir JETZT handeln müssen. Die Türen sind (noch) weit offen. Burkina Faso scheint hier ein missionarisch begnadetes Volk zu sein: die Assemblees de Dieu haben über 150 eigene Missionare im In- und Ausland; und wir wollen uns da einklinken. Wichtig ist es, lokale Missionare zu gewinnen, auszubilden und zu senden, denn sie können oft viel agiler wirken als wir, die wir immer Fremde bleiben, obwohl wir auch Bereiche erreichen, die ihnen verschlossen sind. So arbeiten wir in Partnerschaft, um diese wunderbare Ernte unseres Herrn Jesus Christus einzuholen.

Da das Gebiet des Sahel sehr groß ist, bedeutet es für uns reisen, reisen, reisen.

Konkret sieht dies so aus, dass wir bei den lokalen Leitern vorstellig werden, strategische Orte zusammen ausarbeiten, ein Koordinationsteam gründen, um auf den Tag der Faith Promotion hinzuarbeiten. Während der Faith Promotion halten wir Seminare zur Leiterschulung, sowie Kindergottesdienste. Der nächste Schritt ist es, ein Zentrum(Grundstück bereits von der lokalen Bewegung vorhanden) für Missionarsausbildung zu gründen, um dort zukünftige Missionare auszubilden und zu senden, vor allem in „verschlossene“ Länder. Ein Weg ist es, ihnen ein Handwerk beizubringen, damit sie sich selbst versorgen können. Anstatt eine Unterstützung über Jahre zu geben, die beide Seiten belasten kann, wollen wir ihnen ein Startkapital geben, um eben dadurch das Handwerk auszuüben. So können sie selbst an den entlegensten Orten versorgt bleiben. Dies hat schon in Burkina Faso große Erfolge gebracht.

Bitte betet mit uns, dass viele Menschen im Sahel Jesus erleben.

Betet, dass der Herr uns treue Mitarbeiter schenkt, denn wir können diese Pläne nicht allein umsetzen.

Joel, Anna und Rebekka Kleefeld
 



















 

Der etwas andere Urlaub:


Youth Alive NRW veranstaltet in den Herbstferien (30.09. - 15.10.2007) einen Einsatz in Ghana

Youth Alive NRW sucht 10 junge Christen ab 18 um in einer völlig fremden Kultur Boten des Evangeliums zu sein! Mit KINDERDIENSTEN, JUGENDEVENTS, GOTTESDIENSTEN und PRAKTISCHEN DIENSTEN werden wir eine blühende Wüste sehen!

Weitere Info´s unter: ghana.summerride.de



Verwendungszweck-Angabe für Spenden

Kleefeld 860

(Fokus Mission 02/2007)

 
 
 

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