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Ein großes „Dankeschön“ aus Indien

Die Velberter Mission konnte durch die vielen Spenden den vom Tsunami betroffenen Ländern Indien, Sri Lanka und Indonesien, helfen. Heute möchten wir Euch teilhaben lassen an einem Bericht, der uns in diesen Tagen zugesandt wurde. Wir waren begeistert, zu sehen, was durch eure und unsere Hilfe getan werden konnte und möchten diesen Dank an Euch weitergeben.

Wir haben 20.000 Euro nach Indien, Distrikt Tamilnadu überweisen können. Pastor Rajamoni, der Superintendent der Assemblies of God in Süd-Indien, hat das Geld vorbildlich verwaltet und eingesetzt. Es konnte vielen Menschen geholfen werden. Stefan Winkler wird im September diese Gegend besuchen, um zu sehen, wo Hilfe noch am notwendigsten ist. Da wir noch einige Gelder zur Verfügung haben, planen wir auch in der dritten Phase, wie in dem Brief beschrieben, mit zu helfen.

Dear Saints of God, Liebe „Heilige“ Gottes
... seid gegrüßt in Jesu Namen!

Zuerst möchte ich Euch, Stefan Winkler und Eurer Mission, danken für Eure Liebe, Eure Anteilnahme und Euer Mitgefühl, die Ihr für das Land Indien und besonders für die Familien gezeigt habt, die durch den Tsunami gelitten haben. Wir sind so dankbar für Eure Großzügigkeit! Danke für die Mittel, mit denen wir vielen Familien helfen konnten.
Wir kennen uns nicht persönlich, aber Ihr habt uns zugetraut, dass wir das Geld richtig verwalten und den Opfern helfen. Ich schätze Euer Vertrauen in uns sehr. Ich war sehr vorsichtig beim Ausgeben eines jeden Rupies und kann alle Ausgaben mit Quittungen belegen. Solltet Ihr irgendwelche Fragen haben
oder sollte etwas unklar sein, fühlt Euch frei, zu fragen, damit ich Euch eine Erklärung geben kann.
(Anmerkung der Redaktion: Zusammen mit diesem Brief erhielten wir eine exzellente Aufstellung und Dokumentation über alle Ausgaben und Verteilaktionen unserer weitergeleiteten Spenden.)

Die Katastrophe ist noch nicht vergessen

Als dieser tödliche Tsunami unsere Küste im Staat Tamilnadu, Indien, am 26. Dezember 2004, erreichte, wurden Tausende von Menschen von den Wellen verschlungen. Wir wissen immer noch nicht, wie viele Menschen wirklich umgekommen sind. Tausende von Leichen waren überall an der Küste verstreut.
Viele von unseren Christen waren im Gottesdienst, als die Welle an diesem Sonntag kam. Die Kirchen, die nahe am Ufer standen, wurden nicht davon verschont. Als das Wasser während des Gottesdienstes in die Gebäude eindrang, waren die Leute schockiert und liefen nach draußen, um vor dem Wasser zu fliehen.
Die Menschen, die in der Nähe der Küste wohnten, sahen die Welle dreimal innerhalb weniger Minuten kommen. Alle Haushaltsgegenstände wurden in kürzester Zeit verschlungen. Die Babys wurden den Müttern durch die Wucht des Wassers aus den Armen gerissen. Spielende Kinder verschwanden in den Fluten.
Die Menschen verloren alles und wurden in wenigen Minuten arm. Nach einer Stunde war es wieder ganz ruhig geworden und es sah so aus, als wäre nichts geschehen. Die Menschen haben geschrieen und geweint und nach ihren Lieben gesucht. Sie sind kilometerweit an der Küste entlang gelaufen, um nach ihren Familienangehörigen zu suchen. Viele fanden ihre Angehörigen als Tote wieder, andere fanden sie auch gar nicht wieder.

Die erste Phase der Hilfe

Als der Tsunami die Menschen überraschte, benötigten sie zuerst Lebensmittel, Wasser, Kleidung, Haushaltswaren und Unterkünfte. Soziale Organisationen halfen in dieser kritischen Situation. Einige von uns Pastoren und auch ich eilten zu den Dörfern und halfen einigen hundert Menschen mit Reis, verschiedenen Lebensmitteln, Bettdecken und Matten.

Die zweite Phase der Hilfe

Insbesondere die Fischer haben ihre Boote und Netze verloren, so konnten sie nicht mehr für ihren Unterhalt sorgen. Eure Hilfe hat 40 Familien geholfen, neue Boote zu besorgen und andere Dinge, die sie zum Fischfang benötigen. Auch einigen Witwen konnte geholfen werden, ein kleines Geschäft zu eröffnen und einige Nähmaschinen zu kaufen, womit sie ihren Lebensunterhalt
bestreiten können.

Die dritte Phase der Hilfe

Viele haben ihre Häuser verloren, aber wir konnten ihnen nicht helfen, neue Häuser zu bauen. Die Regierung hat besondere Auflagen, was den Aufbau von Häusern betrifft.
Wir müssen die Zustimmung von der Regierung haben, bevor wir jemandem helfen können, ein Haus zu bauen. Wir können Genehmigungen
bekommen, aber es dauert alles seine Zeit.
Es gibt aber auch noch ein weiteres Anliegen. Viele Kirchen wurden komplett weggespült. Die Christen brauchen neue Gebetshäuser.
Wir haben viele Anfragen, ob wir nicht helfen können, neue Gemeindehäuser zu bauen. Bitte betet für diese Not.

Ich möchte Euch noch einmal ganz, ganz herzlich danken für Eure Hilfe. Wir sind sehr beeindruckt. Ihr werdet einen großen Lohn im Himmel empfangen für alles, was Ihr getan habt für diese bedürftigen Menschen.

In aufrichtiger Dankbarkeit

P. S. Rajamoni
General Superindentent

(Missionsnachrichten 08/2005)

 








Tsunami-Hilfe durch die Velberter Mission in
Indien: Neue Boote konnten angeschafft
sowie Hilfsgüter und Fischernetze
verteilt werden









 


 

 
 
   
 
     

 

 

 

 

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