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Mit leeren Händen

Der Armen-Fond –

Hilfe für die Ärmsten der Armen

 

Die Prem Sewa Klinik in Rupaidiha, Indien, hat das Ziel der armen, ländlichen Bevölkerung eine kostengünstige medizinische Behandlung zukommen zu lassen! Diesem Grundsatz blieb die Klinik all die Jahre treu und wurde ein Segen für die Bevölkerung in einem Umkreis von über 200 Kilometern!

  

Auf Grund der Vision und Qualifikation von Dr. Johan (Facharzt für Chirurgie und Notfallmedizin), wurde die konservative Medizin zusätzlich durch die operative
erweitert. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Klinik.
Eine Herausforderung stellen die zusätzlichen Kosten für Operationen dar.
In der westlichen Welt braucht man sich keine Gedanken zu machen, ob ein Routineeingriff, wie eine Blindarmoperation, bezahlt werden kann. Hier allerdings kann mangelndes Geld für einen einfachen Eingriff das Todesurteil bedeuten. Denn in der Regel gilt: Leistung gegen Bargeld! Das führt häufig dazu, dass Patienten erst in letzter Minute zum Arzt gehen, manchmal in einem schon lebensbedrohlichen Zustand – oft mit leeren Händen.
Um diesen Missständen entgegen zu wirken, wurde der Armenfond eingerichtet.
Der Armenfond ist ein Fond, der lebensrettende medizinische Behandlungen für Patienten ermöglicht, die momentan nicht in der Lage sind, für die Kosten selbst aufzukommen.

Ein Tropfen auf einem heißen Stein?

Nein, denn jedes Menschenleben ist wertvoll! Es lohnt sich, in Menschen zu investieren. Prem Sewa heißt Liebesdienst und genau so verstehen wir unsere Arbeit.
Jeder kann mithelfen, einmalig oder regelmäßig
in den Armenfond zu spenden.
Auch kleine Spendenbeträge von 5, 10, oder 20 Euro sind uns willkommen.
Eine einmalige Spende in Höhe von 100 Euro deckt die Kosten für eine Notoperation mit Nachbehandlung ab und kann ein Leben retten. Danke, dass ihr uns die Hände füllt, damit wir säen können!

Daniela Steinhaus
im Auftrag der Prem Sewa Klinik


Der 8-jährige Neeraj kam mit sehr starken Bauchschmerzen in die Klinik. Er konnte kein Wasser lassen. Die Eltern zögerten anfänglich, in ärztliche Behandlung zu gehen, da sie kein Geld hatten und hofften, dass die Schmerzen wieder weggehen würden. Erst als es für den Jungen unerträglich wurde, kamen sie in die Prem Sewa Klinik und es war höchste Zeit, denn der Junge hatte einen großen Blasenstein, der den Blasenausgang verstopfte. Er wurde noch am selben Tag operiert. Ein Routineeingriff, doch unbehandelt hätte es schlimm ausgehen können für den Jungen. Die Kosten für die Operation mit Behandlung betrugen nur 80 Euro, das sind jedoch mehr als zwei Monatseinkommen seiner Eltern.

Die 14-jährige Shoba leidet an einem Hodgkins Lymphom, einer Krebserkrankung, die unbehandelt zum Tode führt, aber behandelt sehr gute Heilungschancen hat. Solche Patienten brauchen in der Regel sechs Zyklen Chemotherapie in einem Zeitraum von 18 Wochen. Die gesamte Behandlung kostet etwa 1200 Euro. Zur Chemotherapie muss sie nach Lucknow, 5 Stunden Fahrt, bleibt dort einige Tage in der Spezialklinik für Krebserkrankungen und kommt danach wieder zurück. Da sie von ihrer Familie verlassen wurde, wohnt sie zwischenzeitlich bei uns auf der Station.

Ramesh, ein 25-jähriger junger Mann, kam mit Kurzatmigkeit und Fieber. Es stellte sich heraus, dass er 3 Liter Eiter im Brustkorb hatte. Er wurde ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht, wo Dr. Johan ihm eine Thoraxdrainage legte, damit die Flüssigkeit wieder ablaufen konnte. Nach 7 Tagen ging er gesund nach Hause, unbehandelt wäre er wahrscheinlich gestorben! Auch er hatte nur ein paar Rupien dabei, da er nicht mehr besaß. Jetzt kann er wieder lachen.


Verwendungszweck-Angabe für Spenden

Armen-Fond 113

 

(Fokus Mission 05/2008)

 
 
   
 
     

 

 

 

 

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