Durch Höhen und Tiefen
Die Freude am Herrn bleibt
unsere Stärke!
Ein Sprung in die Neuzeit!
Vom Missionsfeld Lesotho senden wir euch liebe Grüße, gleichzeitig verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für euer Mittragen der Missionsarbeit hier in diesem Land. Gott ist so gut. Er gibt täglich neue Kraft und Freudigkeit, sowie auch Möglichkeiten, in Wort und Tat die wunderbare Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten. Geistliches Auftanken für Mitarbeiter
In diesem Jahr fanden wieder zwei Seminare für unsere Pastoren und Ältesten mit ihren Frauen statt. An einem dieser Seminare hatten wir sogar das große Vorrecht, Pastor Ulonska bei uns zu haben. Er war uns ganz persönlich, aber auch allen Teilnehmern des Seminars und der anschließenden Konferenz zum großen Segen. Seine Art, wie er uns die wunderbare Botschaft von Jesus Christus näher brachte und uns an dem Schatz seiner Erfahrungen im Glaubensleben teilhaben lies, hat bleibende Frucht hinterlassen. Möge Gott auch ihn weiterhin zum Segen setzen für Viele. In einigen Tagen werden wir wieder unsere jährliche Frauenkonferenz
hier in Maseru haben. Alle anfallenden Aufgaben sind aufgeteilt, und seit Wochen wird alles im Gebet gut vorbereitet. Wir vertrauen dem Herrn und rechnen mit Seiner Gegenwart und bleibendem Segen für alle Anwesenden.
Bibelschule – Ausbildung für Erntearbeiter
Von Herzen danken wir dem Herrn, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige Brüder zum Dienst segnen und ins Arbeitsfeld aussenden
konnten. Sie wurden hier in unserer Bibelschule in Gottes Wort unterwiesen und unser Gebet ist es, dass sie nun als Mitstreiter im Reiche Gottes eine reiche Ernte für Jesus einbringen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir euch, unsere lieben Missionsfreunde,
ganz besonders um Fürbitte
und finanzielle Unterstützung für unsere noch sehr bescheidene Bibelschule bitten. Wir brauchen da wirklich Hilfe, denn es mangelt an so Vielem.
Was ist an denen schon Besonderes?
Die Schneiderei, die einen großen Teil unserer Kraft und Zeit beansprucht, läuft recht gut und es ist uns immer wieder eine große Freude, mit den Schneiderinnen zu arbeiten. Vielleicht kommt hier bei Einigen die Frage auf, was denn schon so Besonderes an ihnen ist? Nun, für uns ist es etwas ganz Besonderes, denn wir wissen, woher unsere Näherinnen kommen, und wir wissen auch um so manche Probleme aus ihrem vergangenen
Leben. Es sind ja überwiegend
Mädchen und Frauen, die wohl kaum eine Chance hatten, auf der Erfolgsleiter des Lebens aufzusteigen.
Doch dann kamen sie zu uns, sie fanden zunächst Jesus als ihren Herrn und Heiland und dann kam noch zusätzliche Hoffnung in ihr Leben durch die Möglichkeit, hier bei uns das Schneidern zu erlernen. Wenn wir zurückblicken und an den Anfang so manch einer dieser Frauen denken, dann können
wir nur dankbar sagen, wie wahr ist es doch, was Jesus einmal sagte: „Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.“ ER gab auch ihnen Vergebung, Frieden und Freude, Heilsgewissheit
und die Hoffnung des ewigen Lebens, aber darüber hinaus auch das, was sie zum täglichen Leben hier benötigen. Indem sie das Schneidern hier erlernten und jetzt durch das Werk ihrer Hände etwas verdienen, ist nun beständig Brot in ihren Häusern und ihre Kinder können zur Schule gehen.
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Helga Wenzel mit
einer Schneiderin


Reinhold Ulonska
im Gespräch

Wünsche werden wahr…
Was lange währt, wird endlich gut! Für eine lange Zeit war es unser großer Wunsch, eine Stickmaschine
anzuschaffen, aber es schien uns unmöglich, da diese Maschinen sehr teuer sind. Doch nun ist es soweit. Durch die Hilfe einer ausländischen Organisation konnten wir solch eine Maschine anschaffen. Jetzt sind wir in der Lage, die Schuluniformen, die wir hier anfertigen, auch mit den benötigten
Schullogos zu besticken. In der Schneiderei haben wir nach wie vor sehr viele Aufträge. Es ist manchmal gar nicht so einfach, alles termingerecht fertig zu stellen, besonders dann nicht, wenn Elektrizität, Wasser oder Telefon nicht funktionieren. Damit hatten wir gerade in letzter Zeit sehr viele Probleme. Nun, nach den vielen Jahren unseres Dienstes hier, in denen wir gewiss auch manche negativen Erfahrungen machten, ist uns doch die Freude am Herrn geblieben. In Nehemia 8 Vers 10 lesen wir „Bekümmert euch nicht, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ Daran wollen wir festhalten und dem Herrn auch weiterhin vertrauen. Eurer Fürbitte anbefohlen verbleiben
wir
eure sehr dankbaren Missionare in Lesotho
Helga und Bernd Wenzel
(Missionsnachrichten 11/2005) |