Hallo, mein Name ist
Marja Alexandra Strohbehn und ich
bin 13 Jahre alt. Mission finde ich
interessant, weil diese Arbeit ganz anders
ist als in Europa. Zum Beispiel hüpfen,
tanzen und singen die Leute in den Gemeinden so laut, dass es nur so kracht. Und
wenn der Pastor dann anfängt zu reden,
tut er es so laut, dass ich darauf wetten
könnte, dass er am nächsten Tag völlig
heiser sein wird. Mein Papa fährt jeden
Sonntag in solche Buschgemeinden, aber
meine Mama, meine beiden Schwestern
und ich besuchen eine Stadtgemeinde, zu
der auch unsere Freunde gehen. Meine
Freunde sind für mich etwas Besonderes,
weil sie echte Freunde sind und sie auch
Gott wirklich nachfolgen wollen.
Hier gibt es auch einen Sportclub, wo
wir oft Tennis spielen. Die Plätze sind
gut, aber der Belag ist Sand und deswegen
müssen wir nach einem Regenschauer
bis zu einem Tag warten, bis wir wieder
spielen können.
Die Schule, in die ich gehe, ist die
Saint Andrews International High School.
Eigentlich ist sie ganz cool, die Lehrer
sind nett und die Leute helfen einander.
Mein Lieblingsfach ist Theater. Ich mag
gerne etwas aufführen und würde in
Zukunft gerne Schauspielerin werden.
Die meisten Schüler arbeiten hart und
lernen macht Spaß. Saint Andrews ist
eine riesige Schule. Es gibt mehr als 40
Lehrer und die 630 Schüler kommen aus
allen Ecken der Welt.
Ich finde das Leben in
Malawi besser als irgendwo
sonst auf der Welt oder in Europa weil ich mich an dieses
schmutzige, unzivilisierte
und doch so freundliche
Land gewöhnt habe. Es gibt
hier vieles zu sehen und zu
unternehmen. Natürlich
kann man nicht mit einem
Bus reisen oder in ein Kino gehen, weil
es keine richtigen Busse und auch keine
Kinos gibt. Dafür kann man eine Safari
machen, viel Sport, wie zum Beispiel
Fußball spielen und viele andere super
Sachen. Malawi ist mein Zuhause, weil ich
hier die meiste Zeit meines Lebens gelebt
habe. Europa ist zu zivilisiert und sauber
und dann gibt es dort noch Schnee! Den
habe ich nicht so oft gesehen. Ich meine,
es ist schon ein Kontrast, wenn man solch
ein reiches, gefegtes und zivilisiertes Land
besucht. Also, im Allgemeinen denke ich,
dass wir in Malawi bleiben sollten und
nicht in die Zivilisation zurückkehren.
Marja |

Marja Strohbehn lebt
seit 1997 mit ihren
beiden Schwestern
Annika und Celine und
ihren Eltern, Ulf und Kirsi
in Blantyre/ Malawi. Sie
geht in eine Englische
internationale Schule.
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Verwendungszweck-Angabe für Spenden
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(aus "Fokus Mission"
2/2006)
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