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Hallo, ich bin ein MK
Hier haben wir einige unserer MKs zu Wort kommen lassen:

 

Hallo, mein Name ist Benjamin, ich bin elf Jahre alt. Ich bin der Sohn von Thomas und Ruth Halstenberg, zwei Missionaren hier im Missionsland Mosambik. Meine Schwester heißt Annika. Das Klima hier in Mosambik ist für mich schon ganz okay, doch für Mama total ätzend. Die ständige Luftfeuchtigkeit bekommt ihr nicht gut. Seit Wochen regnet es. Wir haben oft Stromausfall.
Trotzdem scheint öfter die Sonne und ich kann barfuss laufen, auf Bäume klettern und Mangos pflücken. Diese Zeit ist nämlich schön, denn mit den Mangos kann man Marmelade kochen, Saft machen oder sie einfach roh essen.

Ich habe auch mosambikanische Jungs als Freunde. Mit denen habe ich schon oft Mutproben gemacht, z.B. an einen drei Meter hohen Ast hängen und sich fallen lassen. Meine zwei besten Freunde heißen: Gabriel und Barnei. Wenn die Schulzeit wieder anfängt, kann ich nur wenig mit meinen Freunden spielen, denn ich habe morgens Schule und sie nachmittags. Meine Schule ist die Deutsche Fernschule. Meine Mutter lernt mit meiner Schwester und mir zuhause, und die Tests schicken wir nach Deutschland. Hier in Afrika haben wir viel Platz zum spielen, das gefällt mir. In Deutschland mag ich die tollen Einkaufsbummel. Darum freue ich mich auf nächstes Jahr.

Tschüss, euer Benjamin


 
Benjamin Halstenberg lebt mit seiner jüngeren Schwester und seinen Eltern seit einem Jahr in Chimoio/ Mosambik. Davor waren sie fünf Jahre in Brasilien. Sie werden mit dem deutschen Fernschulprogramm unterrichtet.
 

Verwendungszweck-Angabe für Spenden

Halstenberg 620

(aus "Fokus Mission" 2/2006)

MK

ist die Abkürzung für Missionarskind.34 Kinder gehören zu unserer großen VM-Familie, bald werden es 36.

Einige sind schon erwachsen, verheiratet und haben wieder Kinder. Die meisten MKs wurden nicht gefragt, ob sie in ein anderes Land gehen wollen, sie wurden dort geboren oder mitgenommen, als sie noch klein waren. Sie sind der Berufung ihrer Eltern gefolgt. Das fremde Land wurde ihnen zur Heimat und das Heimatland ihrer Eltern oft zum fremden Land.

Wir, als Velberter Mission, stehen hinter den Familien und es ist unser Wunsch, dass es ihnen gut geht und sich die Kinder wohl fühlen. Es ist uns ganz wichtig, dass sie eine gute Schulausbildung bekommen, die in Deutschland oder Europa anerkannt wird.
Da diese in einheimischen Schulen meist nicht möglich ist, müssen die MK’s oft eine Privatschule besuchen oder durch eine Fernschule unterrichtet werden. Beides ist mit Schulkosten verbunden. Zurzeit haben wir keine Kinder im Internat, sie leben alle zu Hause bei ihren Eltern.
 


Hier möchten wir euch unsere Missionarskinder ganz besonders ans Herz legen.

Sie brauchen euer Gebet:

  • für Bewahrung und Schutz vor Krankheit, vor Überfällen, vor Unfällen
  • für gute Freunde, in dem Land, in dem sie wohnen und in ihrem Heimatland
  • dass sie mit den verschiedenen Kulturen zurechtkommen
  • dass sie eine gute geistliche Heimat finden
  • dass sie eine gute schulische Ausbildung bekommen
  • dass sie, wenn sie zurück nach Deutschland kommen, den Anschluss schaffen

Sie brauchen eure Unterstützung: Wenn jemand gerne eines dieser Kinder unterstützen möchte, können Spenden auf die Projekte der jeweiligen Missionare mit dem Zusatz „Schulgeld“ überwiesen werden:
Neben einmaligen Spenden ist es eine große Hilfe, wenn eine monatliche Unterstützung gegeben, sozusagen eine Patenschaft für ein Kind übernommen wird. Damit ist nicht gemeint, dass das ganze Schulgeld von einem Kind gezahlt werden soll.
Auch kleine regelmäßige Beträge sind eine große Hilfe.
 

 
 
   
 
     

 

 

 

 

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