Ich heiße Nicoline Eijpe; geboren und aufgewachsen bin ich in den Niederlanden, seit 12 Jahren lebe ich in Deutschland. Ich bin Missionskandidatin der Velberter Mission.1992 kam ich nach Deutschland, da ich hier eine Stelle als Logopädin bekam. Ich arbeitete in einem heilpädagogischen und therapeutischen Zentrum, was mir viel Spaß machte, obwohl die Anfangszeit in einem fremden Land nicht einfach war. Ich wusste um Gott, aber im Oktober 1993 lernte ich ihn erst wirklich kennen. Ich gab mein Leben Jesus in der Neuwieder Gemeinde und da änderte sich dann einiges.
Berufung
Der Wunsch in den Vollzeitdienst, bzw. in die Mission zu gehen war von Anfang da und wurde an meiner Taufe noch einmal prophetisch bestätigt. Für mich war dieser Wunsch damit verbunden, eine Bibelschule zu besuchen. Im September 1997 war es so weit, ich zog um nach Brüssel und studierte auf dem Continental Theological Seminary. Es war eine Schule des Lebens. Ich hatte eine tolle, sehr intensive Zeit, sowohl was das Studieren anbelangte, als auch was Freundschaften und Lebensveränderungen angeht. In der Schule studierten und lebten in unserem Semester um die 70 Studenten aus 35 verschiedenen Ländern. Das war Kulturschock live, aber es machte viel Spaß, sich mit so vielen Nationen auseinander zu setzen und viele Freundschaften in der ganzen Welt sind geblieben. 2001 war diese schöne Zeit zu Ende und ich bereitete mich vor, in die Mission zu gehen.
Wohin denn?
Während meiner Bibelschulzeit und auch noch danach habe ich oft Kurzeinsätze gemacht, die meiste Zeit in Rumänien, aber auch in Albanien, in Irland und in Belgien. Die Zeiten haben mich sehr geprägt, weil wir Gott oft besser hören in Extremsituationen und abhängiger von ihm in fremden Ländern sind. Drei mal war ich längere Zeit in Rumänien (10 Wochen) und arbeitete mit Strassen und Heimkindern. Zurzeit arbeite ich wieder in Deutschland in einer Förder- und Wohnstätte für schwerstbehinderte Erwachsene, eine schöne Arbeit. Ihr merkt schon, dass mein Herz für Kinder schlägt oder die, die wie Kinder sind, die die sich nicht verteidigen können. In meinen Kurzmissionsreisen habe ich gemerkt, wie verloren Kinder sind ohne Zuwendung, Liebe, Begleitung und letztendlich natürlich ohne Gott. Da sehe ich meine Aufgabe, eine Aufgabe die Gott in mich hineingepflanzt hat und die in den letzten Jahren gewachsen ist.
Diese Aufgabe führt mich demnächst nach Mosambik, wo ich in dem Kinderdorf Moyo Mukuru in Chimoio mitarbeiten darf. Gott liebt Kinder so sehr, dass er selbst kam, um sie zu retten.
Ich bin dankbar, ein Gottes Kind zu sein und dies ist auch mein Wunsch für alle Kinder in Mosambik.
Jesus sagt in Matthäus 18,5: „Wer ein solches Kind in meinem Namen
aufnimmt, der nimmt mich auf.“
Nicoline Eijpe
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Verwendungszweck-Angabe für Spenden
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Der Schulbus und das
Schulgebäude
unseres Kinderdorfes
Nicoline Eijpe plant Anfang nächsten Jahres nach Mosambik
aus zu reisen, um im Kinderdorf „Moyo Mukuru“ mit zu helfen. Sie folgt dem Ruf, den Gott ihr ins Herz gelegt hat, unter Kindern zu arbeiten. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Mosambik
ist unter 16 Jahre alt. Viele von ihnen bekommen nicht die fachliche und liebevolle Betreuung,
die sie brauchen. Deshalb wollen wir Nicoline als Fachkraft im Umgang mit Lernbehinderten Kindern aussenden. Ab Juli geht sie erst einmal nach Portugal, um die portugiesische Sprache zu lernen. In Mosambik spricht man portugiesisch.
Nicoline benötigt noch finanzielle Hilfe. Sie kündigt ihre sichere
Anstellung in Deutschland, einfach weil sie dem Ruf des Herrn folgen will. Wer sie gerne unterstützen möchte, kann dies tun mit dem unten angegebenen
Verwendungszweck. Nachtrag
September 2005:
Nicoline
Eijpe hat sich
gut in Lissabon/
Portugal
eingelebt und
lernt die
Sprache sehr
intensiv, sie
hat schon den
zweiten Kurs
abgeschlossen.
Sie schreibt,
dass die Hitze,
die z. Zt. da
herrscht, wohl
eine gute
Vorbereitung auf
Afrika ist.
Bitte betet,
dass sie das
Gelernte auch
vertiefen und
anwenden kann.
Nicoline braucht
auch noch einige
Unterstützer, um
ihren Haushalt
abzudecken.
Bitte betet auch
dafür.
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