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Ein Herz für Behinderte

Am 5. März 2006 war in Neuwied ein besonderer Gottesdienst, die Aussendungsfeier von Nicoline Eijpe als Missionarin nach Mosambik. Es war beeindruckend, zu sehen, wie die Gemeinde daran Anteil nahm, die Kinder mit einigen Tänzen, Freunde mit einem Liedvortrag, ein Gedicht von ihrer Freundin, ein Blumenstrauß vom Hauskreis und vieles mehr.

Auch die Familienangehörigen von Nicoline aus Holland waren extra zu diesem Tag angereist. Die Mutter von Nicoline bekam von Axel Rindler, dem Pastor, einen kleinen Blumenstrauß, als eine besondere Würdigung, dass sie ihre Tochter ziehen ließ.

Der Höhepunkt war dann die Predigt vom Missionsdirektor Siegfried Bongartz der Velberter Mission und die Segnung durch die Ältesten. Anschließend gab es ein gemeinsames Büffet. Es war wirklich ein besonderer Tag, wo man verspüren konnte, dass sich die Gemeinde hinter die Berufung von Nicoline gestellt hat und sie auch weiter begleiten wird.
 

ANGEKOMMEN:

Nun ist Nicoline schon einige Wochen in Mosambik und berichtete von ihren ersten Eindrücken. Hier einige Auszüge ihres Briefes: Ich wurde sehr herzlich empfangen von Ruth und Thomas Halstenberg und ihren Kindern Benjamin und Annika, sie hatten schon eine Menge für mich vorbereitet und eine kleine schöne Wohnung für mich fertig gestellt.

Dann bekam ich ein herzliches Willkommen von den Mitarbeitern des Projektes und den Kindern, die in Moyo Mukuru zur Schule gehen. Ich wurde mit Tanz und Musik begrüßt. Jede Schulklasse hatte einen Vortrag eingeübt, sogar die Mitarbeiter führten einen Tanz vor. Jedes Kind brachte mir eine Bourgonvilliablüte, so dass ein ganzer Korb voll wurde. Ein Mädchen trug ein schönes Gedicht für mich vor. Von den Mitarbeitern bekam ich einen großen Korb mit einheimischen Früchten: Avocados, Orangen, Mandarinen, Bananen, Süßkartoffeln, Zuckerrohr und Gurken. Ich bin jetzt zum Millionär aufgestiegen, denn hier bekommt man für einen Euro 32 000 Meticais, dass heißt mit etwas über 30 Euro hat man schon eine Million Meticais. Das Allerwichtigste ist für mich jetzt, die portugiesische Sprache zu üben und anzuwenden. Was ich in Portugal gelernt habe, muss nun in die Praxis umgesetzt werden. Deshalb konzentriere ich mich vor allem auf das Sprachelernen. Es ist mein großer Wunsch, dass ich mich bald mit den Menschen hier richtig unterhalten kann, um dann besser an dem Leben und der Kultur teilzuhaben.

Psalm 32, Vers 8 wurde mir sehr bedeutsam: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst, ich will dich mit meinen Augen leiten“. Das ist ein großer Trost für mich, dass der Herr mir den Weg zeigt, denn die Herausforderung, sich in einer so anderen Kultur zu Recht zu finden, ist sehr groß.
 


 

Verwendungszweck-Angabe für Spenden

Eijpe 626

 




Aussendungs- und Willkommensfeier

BITTE BETET,

dass Nicoline sich schnell in der neuen Sprache zurechtfindet, betet, dass sie gut in die neue Kultur und das ganz andere Leben, hinein wächst.

Betet, dass Nicoline ihre Vision, nämlich behinderten Kindern zu dienen, umsetzen kann. Da es sich um einen ganz neuen Bereich handelt, der in unserem Kinderdorf noch nicht vorhanden ist, gilt es, all das erst aufzubauen. Dazu braucht sie die richtigen Ansprechpartner in ganz verschiedenen Bereichen. Bitte betet, dass sie die richtigen Leute trifft, die das Anliegen verstehen und ihr helfen, dass es verwirklicht werden kann.



 

 
 
   
 
     

 

 

 

 

 

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