Auf ein Neues!
Wie viele von euch schon erfahren
haben, sind wir umgezogen und haben in Zusammenarbeit mit der portugiesischen
Pfingstbewegung eine neue Pionierarbeit begonnen. In Moura, unserem neuen
Wohnort, begegnen uns viele neue Eindrücke, Herausforderungen und Möglichkeiten.
Danke in diesem Zusammenhang
noch einmal für die liebe Aufnahme und die gute Resonanz eurerseits während
unseres letztjährigen Heimataufenthaltes.
Wer kennt Moura?
In Moura, einer typischen Kleinstadt im
Alentejo, nahe der spanischen Grenze gelegen, gibt es noch keine
Pfingstgemeinde. In der Stadt sind starke Merkmale arabischen Einflusses zu
finden, die aus der Zeit der maurischen Besetzung
stammen. Die Menschen hier leben hauptsächlich vom Kleingewerbe,
der Gastronomie und der Landwirtschaft. Geistlich gesehen ist diese Gegend ein
weißer Fleck auf der Landkarte, da nur ca. 3 % der Bevölkerung in die
Volkskirche gehen, obwohl 97 % römisch-katholisch
sind. Als Familie haben wir uns schon in der neuen Umgebung eingelebt, merken
aber, dass wir noch tiefer in der Provinz leben. Ganz praktische Dinge, wie
Einkäufe oder Arztbesuche,
nehmen wegen der längeren Wege mehr Zeit in Anspruch.
Erste Frucht
Inzwischen hatten wir eine erste Evangelisation, zu der über hundert Leute in das
Stadttheater kamen. Sechs Menschen bekehrten sich, und einige Kontakte blieben.
Unterstützt wurden wir von Freunden aus der Assemblies-of-God-Gemeinde aus Queluz, mit der
wir in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten werden.
Im Vorfeld hatten wir über 1500 Flyer verteilt, und die Gespräche
auf der Strasse waren äußerst positiv. Betet, dass das freundliche
Entgegenkommen der Bevölkerung in echte Bekehrungen mündet und das Evangelium
Frucht bringt.

Raumnot
Gottesdienste finden derzeit bei uns zu Hause statt. Da wir
etwas außerhalb wohnen und die Hemmschwelle
doch recht groß ist, suchen wir nun geeignete Gottesdiensträume.
Trotzdem waren die ersten Gottesdienste gut besucht und geben
uns Hoffnung. Jetzt ist Winter, und die Besucherzahl hat ein wenig nachgelassen.
Dennoch sind gleich in den ersten Gottesdiensten Herzen berührt worden und
Menschen zum Glauben gekommen.
Teamarbeit
Wie schon in Arraiolos, so arbeiten wir
auch hier im Team mit einer benachbarten Gemeinde und helfen uns gegenseitig bei
den verschiedensten Aufgaben. So kümmern wir uns um die junge Generation, den
Besuchs- und Predigtdienst,
sowie Organisatorisches aller Art. Pastor Josué aus Serpa hilft uns besonders
bei den Einsätzen
auf der Strasse. Er kann sehr gut Leute mobilisieren und ist ein begabter
Evangelist.
Ziele für das Jahr 2005
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt,
in jedem Monat mindestens eine Woche zu evangelisieren und so Moura und die
umliegenden Ortschaften zu erreichen. Uns fehlt jedoch noch eine gute
Verstärkeranlage und eine ausreichende Beleuchtung für die Abendstunden im
Freien, sowie ein Generator für alle Fälle, da nicht überall ein Stromanschluss
zur Verfügung steht. Dafür benötigen wir etwa 3000 Euro.
Auch sind wir dabei, mit dem örtlichen Radiosender zu verhandeln,
um zweimal pro Woche ein Programm von etwa 30 Minuten Dauer zu senden. Der Preis
plus Anzeige im lokalen Blatt liegt zwar bei 250 Euro im Monat, doch ist es eine
exzellente Möglichkeit, das Evangelium zu verkündigen und im Umkreis von 100 km
60.000 bis 80.000 Hörer zu erreichen.
Wir danken für alles Mittragen und grüßen
euch herzlich.
Eure Missionare Catarina und Karsten Mantei (Bericht entnommen aus Missionsnachrichten 03/2005)
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Verwendungszweck-Angabe für Spenden
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Aus dem Bericht von Karsten und Catarina Mantei
spüren wir deutlich
den Pionierdrang und die feste Gewissheit
unserer Missionare, dass der Herr auch in Moura
seine Gemeinde bauen wird. Nachdem
die Gemeindegründung in Arraiolos abgeschlossen
und die Gemeinde in einheimische Hände übergeben
werden konnte, geht es nun in eine neue
Aufbauarbeit.
Im November 2004 besuchte ich
Familie Mantei in Moura Dabei hatte ich
Gelegenheit, die gute Partnerschaft mit der
portugiesischen
Pfingstbewegung in einem Sendungsgottesdienst in
Queluz und einer Vereinbarung zwischen der
Gemeinde und Velberter
Mission so zu sagen festzuschreiben.
Unsere portugiesischen Geschwister bringen viele
Opfer Landschaft im Alentejo Gottesdienst in
Manteis Wohnung
und unterstützen die Arbeit im 200
Kilometer entfernten evangelistischen Einsätzen personell
und finanziell.
Die Einbettung unserer
Missionare
in eine nationale Bewegung ist überaus wichtig.
Damit identifizieren
sich einheimische Bewegungen, Gemeinden und
Mitarbeiter mit dem gesteckten Ziel und
übernehmen
dann auch bereitwillig die Eigenverantwortung,
wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Solo-Missionare
haben kaum eine Chance auf Erfolg
und Fortbestehen ihrer Arbeit.
Betet weiter für
Karsten & Catarina
und alle unsere Missionare. Denn sie alle stehen
in gleicher Weise in der großen Herausforderung,
solide und tragfähige Fundamente
zu legen.
Siegfried Bongartz
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