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Südafrika - Rundbrief Nr. 8

Siabingelela nge igama lika Jesu!
Seid gegrüßt im Namen Jesus!

"Jesus is the same yesterday 2day and forever" - "Jesus ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit" (Hebräer 13:8). Dieses Banner steht groß vor dem Missionszelt, und das ist es, was wir verkündigen. Keine klugen Worte der Weisheit nur das "törichte" Wort von dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus (1.Korinther 1:21). Das heißt für uns, dass der Tod und die Auferstehung Jesu immer und überall allen gilt. Es ist nie zu spät für einen Neuanfang und niemand wird ausgelassen.

Shembe – selbsternannter Messias

Hier in Kwa Zulu Natal gibt es einen selbsternannten Messias genannt Shembe. Viele Menschen hier folgen ihm nach und sie halten ihn für den Jesus der Schwarzen und Jesus als den Gott der Weißen. Alle Bilder und Publikationen der Christen hierzulande weisen ja auch darauf hin, dass Jesus blond und blauäugig gewesen sein muss. Dieses Land braucht die frohe Botschaft von Jesus, dass er aus Liebe für alle gestorben ist, nicht nur für die Weißen.

Heilung in Mpumalanga

Wir hatten eine gesegnete Zeit in Mpumalanga, viele Menschen kamen zu den Gottesdiensten und wurden angesprochen. Eine Frau die seit Jahren unter starken Rückenschmerzen litt und deswegen sich an manchen Tagen kaum noch bewegen konnte kam an einem Abend zum Gebet. Freudestrahlend erzählte sie ein paar Tage später, dass sie geheilt wurde und wieder alleine alle Arbeiten im Haus verrichten kann. Auch im Team hatten wir viel weniger Angriffe und sind dankbar für alle Gebete die uns begleitet haben. Betet bitte weiter für das Zeltteam, wir haben immer noch nicht ein festes Team mit dem wir immer rechnen können.

Dambusa – trotz Gefahr – Hoffnung auf eine reiche Ernte

Am 02. April stellen wir das Zelt in Dambusa auf. Dambusa ist ein Vorort von Pietermaritzburg und auch die Heimat von Mabongy (unsere Mitarbeiterin). Bitte betet für diesen Ort, der sehr arm und heruntergekommen ist. Es gibt dort Wasserstellen und auch Strom, doch sind die hygienischen Verhältnisse nicht sehr gut. Die Ziegen und Kühe laufen überall herum und der Unrat wird so verteilt. Die Meisten Kinder haben Husten, Magenbeschwerden oder Hautkrankheiten. Es gibt auch viele illegale Trinkhallen (Shebeen) und nach Einbruch der Dunkelheit ist ein Herumlaufen sehr unangenehm. Ein Mordanschlag an eine Missionarin konnte vor ein paar Jahren in letzter Sekunde verhindert werden. Selbst die Zeltmitarbeiter gehen ungern an diesen Ort und wir merken schon jetzt starke persönliche Anfechtungen. Nächste Woche haben wir eine Fasten und Gebetszeit und hoffen dann auf eine reiche Ernte!!!

Inchanga – Verwurzelung im Ahnenkult

Ab dem 14. Mai wird das Zelt in Inchanga aufgestellt. Inchanga ist eine ländliche Gegend, es gibt schon eine kleine Gemeinde die ihren Pastor gerade so ernähren kann. Viele unerreichte Menschen leben dort und viele sind in ihrem Ahnenkult verwurzelt.

Wer braucht das Evangelium?

Wenn wir den Menschen hier erzählen in welche Gegenden wir mit dem Zelt hineingehen, dann schütteln sie nur mit dem Kopf und fragen uns warum wir nicht in sicherere Gegenden gehen, aber nicht die Gesunden und Reichen brauchen das Evangelium, sondern für die Verirrten Schwachen und Kranken ist Jesus gekommen.

Wir brauchen Eure Gebete

Doch merken wir sehr wie stark wir im Kampffeld stehen. Der Teufel möchte nicht, dass wir das Evangelium predigen und er will uns schwächen und angreifen. Diese Angriffe merken wir in allen Bereichen. Wir brauchen wirklich Eure Gebetsunterstützung, manchmal ist es schwer hier zu arbeiten und oft fühlt man sich einsam und verlassen. Auch die Kinder merken unsere Anspannung und sind teilweise verunsichert. Simon ist momentan besonders ängstlich. Er traut sich kaum etwas alleine zu und will immer in der Nähe von jemandem sein. Maria kommt in die Vorpubertät und das ist sowieso ein Kapitel für sich!

…auch für unsere Fahrzeuge

Bitte betet auch für unsere Fahrzeuge. Die Straßenverhältnisse sind nicht immer die besten und wir haben dadurch viele Unkosten. Damit der Bodo nicht so oft hin und her fahren muss fährt Katja nun den Wohnwagen zum Einsatzort. Wir fahren ja privat einen 24 Jahre alten Toyota und der muss dafür herhalten. Das bedeutet mit Wohnwagen bergauf im 2. Gang und bergab viel Schwung nehmen! Leider liegt der Toyota sehr tief, so dass ich schon wieder ein Loch im Auspuff habe. Die Staubstraßen sind durch den vielen Regen im Sommer sehr uneben und da gerät man leicht in Löcher hinein. Letzten Einsatz musste ich zwei Reifen erneuern lassen und der Missionswagen hatte auch zwei Löcher. Aber trotzdem liebe ich meine "old Grandma" (so nenne ich meinen Toyota), denn sie springt immer an und ist zuverlässig.

Wir strecken uns aus nach dem, was vor uns liegt

Doch wir wollen nicht mehr zurück schauen, sondern strecken uns aus nach dem was vor uns liegt! Wir freuen uns für jeden, der zu Jesus kommt und haben auch viel Grund zum Freuen und Feiern.

Herzliche Grüße und Vielen Dank für alle Gebete und Unterstützung

Katja, Bodo, Maria und Simon

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Hoffmann 800

 
 
   
 
     

 

 

 

 

 

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