Velberter Mission - Gottes Auftrag - Mission - uns anvertraut Velberter Mission

 

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Hallo ihr Lieben!

Ich freue mich ganz besonders euch diesen Missionsbrief zu schreiben. Vielleicht mag sich jemand fragen, warum gerade dieser Missionsbrief Freude bei mir hervorruft? Nun, wann immer der Herr etwas Gutes an seiner Gemeinde tut, ist es ein Grund sich zu freuen. Und der Herr hat bei uns als seiner Gemeinde, etwas sehr Gutes getan; er hat sich uns von neuem offenbart.

Zunächst offenbarte er sich als der Herr durch das zweite Bibelschuljahr.

Vom 22.03.-24.03 haben wir das zweite Schulungsjahr für das Bibel Trainings Zentrum (BTZ) gestartet. Das Thema der Schulung war: „Das Herz des Mitarbeiters“, welches wir uns anhand von Davids Leben näher angeschaut haben. Was für ein besonderer Segen lag auf dieser Schulung. Einige, die an der Schulung teilgenommen haben, waren so sehr gesegnet, dass sie sagten, sie haben Gottes Herz ganz neu entdeckt. Darum geht es doch im Dienst, dass wir als Gottes Mitarbeiter sein Herz für uns entdecken und somit dann Gottes Herzschlag für die Verloren spüren.

Gott zeigte uns immer wieder, welch eine Sehnsucht er nach uns und der Gemeinschaft mit uns hat. Dieses Verlangen des Vaterherzens Gottes konnten wir während der Schulung ganz klar spüren. Das Spüren des Herzens Gottes bewirkte eine Veränderung unserer Herzen. Wir waren Zeugen, dass es Geschwistern überhaupt nicht schwer fiel öffentlich ihre Sünden zu bekennen und sie in einer hingestellten Tonne, die den Müll der Sünde darstellen sollte, wegwarfen, indem sie bekannten, dass sie mit der Sünde nichts mehr zu tun haben möchten. Das war für mich ein sehr intensives Wirken des Heiligen Geistes.

Dann offenbarte uns Gott sein Herz während der Konferenz.

Vom 25.03.-27.03. hatten wir eine Konferenz zu dem Thema: „Das Vaterherz Gottes“. Ihr könnt euch vorstellen was für eine Wirkung es hat, wenn jemand der sein ganzes Leben abgelehnt wird und infolge dieser Ablehnung seine Anerkennung durch seine Werke verdienen muss, nun hört, dass Gottes Herz gerade für ihn schlägt; und zwar so wie er ist, ohne hinzutun von irgendwelchen Werken. Die Konferenz hat vielen geholfen eine Identität in Gott zu finden. Einige Geschwister sagten mir, dass sie nun verstehen, dass sie Gott wichtig sind. Halleluja! Durch Christus sind wir wirklich jemand für Gott; nämlich geliebte Söhne und Töchter.

Wir konnten sehen wie Herzen dadurch geheilt wurden, dass sie die Liebe und die Annahme Gottes für sich in Anspruch nahmen. Die Hausmeisterin des Gebäudes in dem die Veranstaltung stattfand, sagte zu mir, sie habe so eine Botschaft noch nie zuvor gehört, es sei etwas so Gewaltiges darin, das es sie zum Zittern bringt. Noch an diesem Tag kam sie nach vorne, um ihr Leben Jesus zu übergeben. Halleluja!

Gott offenbart sich als der Gott, der sein Volk versorgt.

Das Projekt Ruth läuft auf Hochtouren.
Die Ergebnisse sind besser, als wir es erwartet haben. (Danke Herr, dass du uns nicht nur nach unseren Erwartungen segnest.) Jede Person, die an dem Projekt teilnimmt, bekommt 500qm Land, um darauf zu säen. Ein Jahr zuvor hatten wir vier Familien die insgesamt nicht mehr als 800qm Land zur Verfügung hatten. Ist Gott nicht gut? Ja er ist es!

An dem Projekt nehmen auch Ungläubige teil, so dass wir nun nicht ausschließlich den natürlichen Samen säen, sondern auch den Samen des Evangeliums. Mir wurde die Aufgabe übertragen einmal in der Woche Seminare mit den Projektteilnehmern durchzuführen. Ich sagte dem Projektleiter, dass ich Zweifel habe, was ich den Menschen über Landwirtschaft beibringen könnte? Doch ich sollte über eine etwas andere Art von säen und ernten lehren. Darauf hat der gute Mann sich mit mir geeinigt. Das Thema kann ich mir aussuchen. (Ihr könnt dreimal raten über welche Art von säen und ernten ich mit ihnen reden werde.) Ist das nicht wunderbar? Gott kümmert sich um unsere Ernte, indem er uns die Felder gibt und wir kümmern uns um seine Ernte, indem wir in seinem Feld mitarbeiten dürfen. Preis sei dem Herrn!

Bevorstehende Taufe.

In diesem Monat ist es dann wieder soweit. Wir werden durch die Taufe neue Geschwister in der Gemeinde aufnehmen. Mir gefällt solche Art von Aufnahme am Besten. Man geht raus auf die Straßen und bekehrt Menschen, anschließend tauft man sie und nimmt sie als Gemeindeglieder an.

Wir erwarten zu diesem Gottesdienst viele Bekannte und Verwandte der Täuflinge, so dass wir natürlich die Gelegenheit nutzen werden, um das Netz des Evangeliums neu auszuwerfen. Wollen wir es glauben, dass uns der Herr einen guten Fang für sein Reich gibt?

Wir wollen die Netze des Evangeliums in größerem Radius werfen.

Wir sind gerade dabei unsere Evangelisationsstrategie für diesen Sommer zu planen. Wir möchten in jeder Ortschaft in der wir unsere Missionsstationen haben, wenigstens einmal im Monat einen Raum mieten, um dann eine öffentliche Versammlung zu Evangelisationszwecken zu veranstalten. Die persönlichen Hausbesuche und Beziehungsevangelisation werden natürlich nicht vernachlässigt, sondern im Gegenteil, durch die öffentlichen Veranstaltungen werden hier noch mehr Kontakte zu den Ungläubigen geknüpft.

In meinem Herzen brennt eine Sache immer mehr; das Evangelium von Jesus Christus muss von uns, der Gemeinde Gottes, ausgerufen werden. Wenn wir es nicht tun, wer soll es dann tun?

Obwohl ich für jede Schulung, jedes Seminar, jede Konferenz und Veranstaltung, die uns im Glauben stärkt sehr dankbar bin, bin ich dennoch davon überzeugt, dass dies alles seine Bedeutung verliert, wenn wir unsere Augen nicht auf die verlorenen Menschen, die um uns sind, richten. Wir müssen nicht nur das Evangelium verkündigen, sondern wir haben erkannt, dass die Botschaft, die mit Gott vertraut macht, die herrlichste Botschaft ist, die dem Menschen je gegeben wurde. Deswegen reden wir nicht nur von einem „Muss“ der Verkündigung, sondern vielmehr von einem „Privilegierten Muss“.

Lasst uns gemeinsam die Netze des Evangeliums auswerfen und dem Herrn für einen riesigen Fang vertrauen, durch den Er alle Ehre bekommt. Wir möchten mit euch, unseren treuen Missionspartnern, dass Heilige Netz anfassen und in das Meer der Sünde und der Verlorenheit werfen, um die kostbaren Seelen der Menschen für die Jesus Christus sein Blut gab, rauszuholen und sie beim Vater abzugeben.

Herzlichen Dank dafür, dass ihr durch euer Geben es uns ermöglicht, mit euch die Netze immer wieder neu auszuwerfen. Solange ihr nicht müde seid auf eure Weise das Netz auszuwerfen, wollen auch wir nicht aufgeben die Netze auf unsere Art auszuwerfen. Wir stehen zusammen in der Glaubenserwartung an den großen Seelenfang für Jesus.

In Christi Liebe mit euch Verbunden
Stefan & Lisa Horn

Verwendungszweck-Angabe für Spenden

Horn 990

Rundbrief (04/2005)

 
 
   
 
     

 

 

 

 

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