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Wiederaufbau in Zentral-Java
Jogjakarta nach dem verheerendem Erdbeben vom 28.06.2006

Bilanz:

  • Mehr als 5 800 Tote

  • Mehr als 37 000 verletzt

  • Über als 70,000 Häuser zerstört

  • über 1 Million Menschen leben in Zelten, weil ihre Häuser nicht mehr bewohnbar sind (das sind mehr als nach dem Tsunami vom 26.12.2004)

  • der Schaden wird auf über 3 Milliarden USD geschätzt

Anders als nach den Erdbeben vom 26.12.04, welches mit dem darauf folgenden Tsunami die Lebens- und Erwerbsgrundlage hunderttausender Menschen zerstörte, Brunnen versalzte und die Ernte ruinierte, mussten die Menschen in Zentral-Java und Yogyakarta am Morgen des 28. Mai 2006 keine Schlammlawinen aus dem Weg räumen und konnten auch in viel kürzerer Zeit von Rettungstrupps erreicht werden.

Das macht die individuelle Not zwar nicht geringer, aber es erleichtert den Wiederaufbau von Häusern und öffentlichen Gebäuden. Was die Menschen im Erdbebengebiet jetzt am nötigsten brauchen, ist ein Dach über ihrem Kopf. Mit Schrecken hören wir, dass mehr als 50% aller Tsunamiopfer in Aceh 18 Monate nachdem sie von Monsterwellen überrollt worden sind, immer noch in Zelten wohnen müssen, was bedeutet: Ungeziefer, Stechmücken, Schlamm bei Regen, Kälte in der Nacht bei starkem Wind, Unsicherheit etc. Mit diesen Lebensumständen müssen auch die 1 Millionen Menschen in Zentral-Java zurecht kommen.

Wir arbeiten nun zusammen mit dem Sozialwerk der lokalen Assembly of God in Indonesien und konzentrieren uns auf die Errichtung von semi-permanenten Häusern in sieben Orten inmitten der am schlimmsten betroffenen Region Bantul (Bantul ist zu über 80% muslimisch, in manchen Orten wohnt kein einziger Christ) und in drei Orten in Klaten.

Jedes Kind weiß, dass Bambus flexibel ist und so widerstanden die Ziegen- und Kuhställe, die traditionellerweise aus Bambus gebaut werden, den Erdstößen von 6,3 auf der Richterskala, was der Wucht einer 60.000 Tonnen-Bombe entspricht. In solchen Unterständen „wohnten“ dann auch viele Familien die ersten Tage nach der Katastrophe.

Wir werden nun Barracken aus Bambus errichten. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, kann man die Stärke der Bambusstäbe nicht vergleichen mit dem asiatischen Zierbambus aus unseren Vorgärten. Diese Häuser sind ohne weiteres 10 Jahre lang bewohnbar und selbst, wenn nach 1 bis 3 Jahren das ursprüngliche Haus wieder errichtet ist. Die Regierung hat bis zu 30 Mio Rupiah (= 2500 Euro) Aufbauhilfe pro Haus versprochen, doch viele fragen sich, ob das Geld auch ausgezahlt werden wird. Das Bambushaus kann mit der Hilfe von sechs bis acht Männern angehoben werden und an die Seite des Steinhauses gestellt, als Küche dienen.

Die Bewohner, mit denen wir sprachen, waren sehr dankbar über unsere Hilfe. Viele von ihnen sind noch traumatisiert und erschaudern bei dem Gedanken, ihr Haupt des Nachts wieder unter Betondecken zu betten. Sie sind bereit, den Bau eines jeden Bambus-Hauses (3x6 bzw. 3x9m) zum Dorfprojekt zu machen, auf indonesisch „gotong royong“ (= alle packen mit an).

Auch hält sich der Preis in Grenzen, da

  1. keine Löhne gezahlt werden müssen,
  2. Bambus nicht teuer ist,
  3. die Dachpfannen der eingestürzten Häuser noch verwendbar sind.

125 x 6 x 3 = 10 (glückliche Familienmitglieder)

Es braucht es nur :

  • 125 Euro

  • 3 Fachkräfte und ca. 3 Helfer

  • 3 Tage

Mit 125 Euro kannst Du/können Sie einer Familie ermöglichen, aus ihren Zelten in ein erdbebensicheres Haus zu ziehen. Familien mit Babies oder älteren Menschen werden in der Auswahl bevorzugt.

Kaufe ein Haus in Zentral-Java und zeige einer muslimischen Familie, dass ihr Schicksal uns Christen nicht gleichgültig ist!

Wunder zwischen Schutthaufen

Im Dorf Trucuk lebt eine Frau von der gesagt wird, dass sie schon über 100 Jahre alt ist. Sie ist gläubig und hat es sich daher zur Gewohnheit gemacht, jeden morgen an ihrem Bett zu beten. Am Morgen des 28. Mai 2006 hatte sie aber den Eindruck, sie solle diesmal nicht direkt an ihrem Bett beten, sondern in der anderen Ecke des Zimmers. Sie gehorchte dem Drängen des Herrn und so stürzte ihr Haus kurz vor 6 Uhr morgens während ihres Morgengebetes über ihr zusammen. Eine Wand fiel direkt auf ihr Bett, wo sie normalerweise ihre Andacht verrichtet hätte.
Nachdem sie ihr Zeugnis ihrem Pastor neben ihrem eingestürztem Haus erzählt hatte, hob dieser sie auf und stellte sie inmitten der Trümmer auf ihr Bett. Ihr könnt diese treue Christin auch kennen lernen, sie trägt auf dem Foto eine grüne Jacke.

Gebetsanliegen:

  • gute Koordinierung mit dem Sozialwerk der Pfingstbewegung vor Ort
  • Schutz auf den vielen Reisen von Rick Leiner von Jakarta nach Yogyakarta
  • dass den Menschen in den 10 Orten auch geistlich und seelisch geholfen werden kann

im Herrn verbunden,

Rick Leiner
(Missionar der Velberter Mission in Indonesien)

Wir danken herzlich für alle Unterstützung!

 
 
 
   
 
     

 

 

 

 

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