Katastrophenhilfe - Hungersnot in Ostafrika

9.August 20011
Hungerhilfe der Velberter Mission in Kenia
"Es ist
die schwerste Dürre seit 60 Jahren", heißt es
von den Vereinten Nationen. Damit verbunden ist
eine Hungerkatastrophe über Ostafrika
hereingebrochen, wie es sie seit Jahrzehnten
nicht mehr gegeben hat. Da mehrere Ernten
ausgefallen sind, fehlt es an
Grundnahrungsmitteln. Auch das Trinkwasser wird
knapp, der der Grundwasserspiegel sinkt. In
Somalia kommen die instabile Lage und
Unsicherheit hinzu. Besonders betroffen von der
Not sind die Kinder, viele sterben an Schwäche
und Unterernährung.
Zu Tausenden flüchten die Menschen in die
angrenzenden Länder, besonders nach Kenia. So
ist im Nordosten Kenias das größte
Flüchtlingslager der Welt entstanden, dessen
Name Dadaab durch die Nachrichten allgemein
bekannt geworden ist. Über 400.000 Menschen
leben hier, abhängig von der Hilfe der UN und
anderer Organisationen.
Während Somalia und die Region um das riesige
Flüchtlingslager im Blickpunkt der Medien
stehen, sind auch andere Gebiete im Norden
Kenias von der Not betroffen, abgelegen und von
der Öffentlichkeit weitgehend nicht
wahrgenommen.
Katastrophenhilfe-Fond der Velberter Mission
Die
Velberter Mission unterhält seit Jahren einen
Katastrophenhilfe-Fond, um in aktuellen
Notsituationen rasch helfen zu können.
Grundsätzlich liegt der Arbeitsschwerpunkt neben
der Linderung akuter Nöte in der nachhaltigen
Unterstützung der betroffenen Menschen bzw. - wo
möglich - in der Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei
arbeiten wir vor Ort mit einheimischen Partnern
zusammen.
Die Velberter Mission ist in der Krisenregion
vor Ort tätig
Für
viele Jahre war eines unserer
Mitarbeiterehepaare in diesen abgelegenen
Gegenden im Norden Kenias tätig und unterstützte
die einheimische Bevölkerung beim Bau von
Brunnen, im Gartenbau und beim Aufbau von
Schulen. Zur Zeit sind sie an einer Klinik
nördlich von Nairobi tätig, ab der auch viele
Flüchtlinge aus Somalia behandelt werden. Jetzt
engagieren sie sich im Bereich der
Katastrophenhilfe in einer Region, in der bisher
keine der großen Hilfsorganisationen tätig ist.
In diesen Tagen wurde in einem der Orte in der
Krisenregion gemeinsam mit einer einheimischen
Kirchengemeinde ein Versorgungsstützpunkt
aufgebaut. Hier werden kleine Kinder und
schwangere Frauen registriert und mit speziellen
Nahrungsmitteln versorgt, den sogenannte "Plumpy
nut", einem hoch proteinhaltigem Nahrungsmittel.
Bei den unterernährten Kindern muss neben der
hochwertigen Gabe von Nahrung eine Entwurmung
und eine Antibiotika-Behandlung vorgenommen
werden. Diese Behandlung können sich die Eltern
jedoch nicht leisten, so dass wir hier helfen
werden.
Unserer Sofortmaßnahmen
-
Bereitstellung finanzieller Mittel, damit
die medizinische Behandlung der Kinder im
Versorgungsstützpunkt unserer Partnerkirche
weitergehen kann.
-
Die
Versorgung mit Lebensmitteln für 350
Familien für zunächst einen Monat kostet
8.000 EUR. Hier werden wir helfen.
Langzeitperspektive
Benötigt werden Wind- und Handpumpen. Die
existierenden Brunnen müssen instand gesetzt und
wegen des sinkenden Grundwasserspiegels vertieft
werden. Für jeden Brunnen kostet das ca. 300 EUR.
Für die Hungerhilfe in Nordkenia sind Spenden auf folgendes Konto möglich:
Förder-Stiftung
Velberter Mission Bank für Sozialwirtschaft Köln BLZ: 370 205 00 Kto.: 4 281 100 IBAN: DE 34 3702 0500 0004 2811 00 BIC: BFSWDE 33
Verwendungszweck: Hungerhilfe 85 Kenia
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Verwendungszweck-Angabe für Spenden
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Herzlichen Dank!
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