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Der prophetische
Dienst des Missionars
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Teil I: Gesandte Kraft des Wortes
von Ulf Strohbehn
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Obwohl der
Schäfer und Gärtner Amos aus der Nähe Bethlehems im Lande Juda stammte, sandte
der Herr ihn in das nördliche Nachbarland Israel, um dort gegen die Missstände
im Namen Gottes zu protestieren. Neben dieser Sendung wird dem Leser gleich in
den ersten Kapiteln des Buches Amos klar, dass er die internationale Lage durch
prophetische Sicht klar durch schaute und dementsprechend feurige Botschaften
an die Nationen richtete. Gerade Amos

Prophetie ist halt nicht
Kulturkritik
aus der oberen Warte eines Weltenbummlers

sticht im Alten Testament durch seine
beißende Kritik an den sozialen Ungerechtigkeiten in Israel hervor. Dieser
einfache Feigenbauer konnte mit dem Wort, welches er sprach, Könige zum Wanken
bringen. Dabei fußte sein Dienst auf einer doppelten Grundlage des Wortes
Gottes: Als alttestamentlicher Prophet war er Ausleger des Zeitgeschehens auf
Grund des Gesetzes. Ständig legte er die Messlatte des Gesetzes an die
Herrscher an. Grobe Abweichungen wurden mit einem schrillen „Wehe“ in das
Bewusstsein der Völker und Regenten gerufen. Die andere Grundlage seines
Dienstes war der Empfang des Wortes Gottes unter der Inspiration des Heiligen
Geistes. Wir glauben, dass die Botschaften, die Amos vom Herrn empfing, nicht
weniger inspiriertes Wort Gottes ist als das Gesetz, welches am Berg Sinai
erlassen wurde. Amos kam aus dem armen

Jona und Amos waren Propheten mit missionarischer
Sendung

Süden und wurde vom Herrn in das reiche
Israel gesandt. Das Land erlebte zu der Zeit eine nie da gewesene wirtschaftliche
Blüte, hervor gebracht durch die lange und stabile Regentschaft Jerobeam II.
Mit welcher Vollmacht konnte ein armer Landarbeiter aus einem herunter gekommen
en Nachbar land in Israel als gewaltiger Verkünder auftreten? Der Grund ist
lediglich in dem Wort zu finden, welches er empfing und weitergab. Amos
war ein Prophet mit missionarischer Sendung, Jona hingegen war ein Missionar mit
prophetischer Sendung. Die Seereise Richtung Spanien hätte er sich sparen
können, aber endlich in der assyrischen Hauptstadt Ninive angekommen, predigt er
eine Botschaft des nahen Untergangs. Der Grund der folgenden Erweckung Ninives
ist sicherlich nicht im geheiligten Wesen des Evangelisten zu finden. Oft werden
erfolgreiche Prediger als sehr heilige Leute angesehen.
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Das mag sein, aber wenn eines Menschen „Heiligkeit“ zu blendend wird,
besteht die Gefahr, dass Segnungen und Erfolge diesem Menschen zugeschrieben
werden und nicht mehr dem Herrn. Dwight L. Moody war einer der erfolgreichsten Evangelisten überhaupt.
Manchen Vertretern der Heiligungsbewegung stand er kritisch gegenüber. Nach
dem Pegel seiner eigenen Heiligkeit gefragt, entgegnete er etwas schroff und
doch demütig, „Ich wage nicht, ein großes Bekenntnis
über persönliche
Heiligkeit abzulegen.“ Ferner nützt der Prophet Jona nicht als Beispiel für
Barmherzigkeit. Er ärgerte sich mehr darüber, dass seine Botschaft vom
angekündigten Gericht nicht eintraf, als dass er sich über die Milde Gottes
freute. Nun will ich ihn nicht zu schlecht machen, allerdings festhalten:
Jona sprach. Er sprach ein Wort Gottes aus und darin, ausschließlich darin,
ist seine Mission erfolgreich gewesen. Wir erkennen bei beiden alttestamentlichen Missionaren eine Herkunft aus dem Bundesvolk Gottes. Daneben gibt es allerdings nichts, was Amos und Jona an Begabung, Bildung oder politischer Voll macht auszeichnete. Sie

Der Grund der
Erweckung ist
sicherlich nicht
im geheiligten
Wesen des
Evangelisten zu
finden

waren gesandte Kraft des prophetischen Wortes. Obwohl es natürlich bedeutende Unterschiede zwischen den Propheten des Alten Bund es und denen der neutestamentlichen
Gemeinde gibt, ist ihnen allen die Grundlage des geschriebenen Wortes gemeinsam.
Noch heute haben Missionare einen prophetischen Auftrag und Dienst; sicherlich
in den seltensten Fällen als Ankläger von Königen und Präsidenten, aber als
Sprachrohr Gottes für ihre jeweilige Zielgruppe. Mitunter fragt sich der
Missionar, der in die so genannte „Dritte Welt“ ausgesandt wird, auf welcher
Grundlage sein Dienst hier beruht. Kaum angekommen merkt er, dass hier schon
Experten am Werk sind, die teilweise gute Arbeit im Entwicklungsdienst leisten.
Mission besteht aber gerade nicht in der Tatsache, dass wir im Allgemeinen eine
bessere Ausbildung, einen weiteren Horizont, einen besser organisierten
Arbeitsablauf oder abrufbarere finanzielle Mittel haben. Ich kenne „Missionare“,
die weder in Wort noch Tat predigen und ihr Mandat in ihrer angeblichen
kulturellen und finanziellen Überlegenheit sehen. Ebenso war die zweite Kolonne
Afrikamissionare, die zeitgleich mit dem Kolonialismus hier eintraf, häufig
nicht Verkünder des Wortes Gottes, sondern Repräsentant einer für sie höheren
Kultur.1 In Matt.13, 57 heißt es, „Und sie
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ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nicht ohne
Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Haus.“ Ist ein Prophet zu Hause
wertlos
und steigert sich die Wirksamkeit seines Dienstes mit zunehmender Entfernung zur
Heimat? Sicherlich nicht. Nicht jeder Missionar ist aufgrund seiner Berufswahl
schon ein Prophet. Was prophetisch, dass heißt vom Herrn her gesprochen wird,
ist halt nicht Kulturkritik aus der oberen Warte eines Weltenbummlers. Es ist
erstaunlich, wie wenig effektiv Leute sein können, die eine lange Ausbildung
genossen haben und mit einer riesigen Ausrüstung auf dem Missionsfeld angekommen
sind.
Demgegenüber
gibt es andere, die weniger nach außen glänzen, aber den Schatz des Wortes
Gottes in ihren Herzen mitgebracht haben. Ein Missionar ist ein Gesandter, mehr
als das, er ist ein Botschafter. Diese Botschaft an den Mann zu bringen ist
seine
Lebensaufgabe. Nun ist und muss natürlich nicht jeder Missionar ein
Prediger sein. Aber eine Predigt sollte er oder sie stets sein! Entwicklungshilfe
wird da zum Evangelium, wo sie aus einem Herzen für verlorene Menschen heraus
geschieht mit der Bestimmung, diese zu Jesus zu führen. Das bedeutet allerdings
nicht, dass wir nur dann helfen, wenn wir ein „Bekehrungsobjekt“ wittern.
Praktische Hilfe ist auch prophetischer Ausspruch Gott es. Wir erkennen dies
klar bei den Heilungen Jesu, die das Reich Gottes einläuteten, wir sehen es in diakonischen
Diensten, ja selbst bei den pantomimischen Einlagen des Propheten Hesekiel;
4,1.9; 5,1 u. a.
Manche
Missionare haben ihre Zielgruppe über Generationen verzogen. Statt Botschaftern
wurden sie zu Vorgesetzten, Arbeitgebern und Gönnern. Da sie nichts Geistliches
mehr mitbrachten, wurde in dem Bereich auch nichts mehr von ihnen erwartet.
Wehe, wenn dann ein Programm eingestellt, ein Etat gekürzt oder ein Konto
geschlossen wurde! Den materiellen Vorteilen beraubt, stellten die „Einheimischen“
die gesamte Mission in Frage.

Noch heute
haben
Missionare einen
prophetischen
Auftrag und
Dienst

„Manche
Missionare haben ihre Zielgruppe über Generationen verzogen ... da sie nichts
Geistliches mehr mitbrachten, wurde in dem Bereich auch nichts mehr von ihnen
erwartet“ Nun, wir schaffen hier Arbeitsplätze und helfen, wo wir helfen können,
aber der Kern missionarischen Dienstes muss dort bleiben, wo er schon bei Amos
und Jona zu finden war: Das Mandat des Missionars ist das Evangelium. |
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Teil II: Lebendiges Reden Gottes
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Prophetisches Reden findet immer dort
statt, wo jemand mit dem Wort Gottes persönlich berührt wird. Das „Wort an sich“
wird „ein Wort für mich.“ Es ist der Geist Gottes, der das Wort persönlich macht.
Ich definiere sehr weit. Wir betreten den inneren Kreis prophetischer Worte mit
jeder Bibellese. Dort ist die Inspiration am dichtesten. Es gibt einen
weiteren, äußeren Kreis prophetischen Redens; Elemente wie eine gesalbte
Predigt, Lieder, Lehre, Geistesgaben und selbst geistdurchwirkte Seelsorge gehören
zu diesem Bereich. Bei den Geistesgaben wird klar, dass Zungenrede mit
Auslegung zu Prophetie geworden ist; 1.Kor. 14,5. 2 Prophetie stellt
sich nie selbst auf das Podest, ist niemals um ihrer selbst willen in Funktion.3

Unserer pfingstlichen Glaubensväter waren ausgewogen – in den Extremenbringen den geistlichen Menschen hervor

Der Hauptinhalt des Wortes Gottes ist das
Evangelium. Das Evangelium ist das Leben Jesu; im doppelten Sinne, Seine
Lebensgeschichte und Seine immerwährende Kraft, Menschen zu retten. Das
Evangelium als Lebensgeschichte ist die Erinnerung an Jesus, die daraus
folgende Überlieferung, welche wir lehren und predigen. Das Evangelium als
Kraft ist die Erfahrung mit Jesus, die durch den Heiligen Geist in den
Herzen der Menschen gemacht wird. Evangelikale Nüchternheit lässt häufig die
Erfahrung beiseite, wenn denn nur das Wort gepredigt wird. Wir predigen
allerdings nicht im luftleeren Raum und wir sprechen stets zu Menschen. Das
Evangelium ist mehr als ein Denkzettel! Übercharismatische Betonung hat die
Grundlage des Wortes Gottes für die Predigt verlassen und zielt nur auf
Erfahrungen, was ebenso falsch ist. Nur die Gemeinsamkeit von Wort und Geist
ergibt prophetisches Reden. Ich möchte gar nicht „Ausgewogenheit“ fordern. Das
höre ich immer häufiger und bin der Sorge, dass es bei so viel „Ausgewogenheit“
keinerlei Bewegung mehr gibt. Warum sollte sich ein Pfingstpastor mit einer
staubtrockenen Predigt für die lebhafte Botschaft des Vorsonntages
entschuldigen? Die erste und mehr noch die zweite Generation unserer
pfingstlichen Glaubensväter war ausgewogen – allerdings in den Extremen. Sie
hatten eine enge Bindung an das Wort Gottes und machten tiefe Erfahrungen mit
dem Heiligen Geist. Nicht nur in Afrika ist gefühlte Religion stets populärer
als gelehrte. Die Leute möchten lieber unterhalten als unterrichtet werden.
Bibellehrer werden sehr gebraucht und eine unserer Hauptaufgaben ist es,
Erfahrungen nicht so weit abheben zu lassen, dass sich der Gläubige von der
Grundlage des Wortes Gottes löst.
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Die Methode ist dabei nicht, die Erfahrungen zu löschen, sondern das Wort
Gottes zu stärken. Lehre und Prophetie sind keine Gegenspieler. Geistdurchwirkte
Lehre ist prophetisch! Lehre ohne Salbung ist langweilig, in und auf sich
„theologisch stolz“ und hat meist einen gesetzlichen Nachgeschmack. Lehre
schnürt dem prophetischen Reden nicht die Luft und den Geist ab, sondern
ermöglicht diese. Prophetie nährt sich von der Lehre des Wortes Gottes.
Prophetie ist der Hieb, der das Schwert des Wortes zum Herzen bringt.
Das Resultat des prophetischen Wortes
Zündfunke und Wesen des prophetischen Dienstes ist
immer der Empfang des Wortes Gottes. Prophetie ist keineswegs eine Zukunftsvorhersage
mit der schwankenden Wahrscheinlichkeit eines Wetterberichts. Jona sprach eine
voraussagende Prophetie aus, dass nämlich Ninive in vierzig Tagen zerstört
werden würde, falls deren Bewohner nicht Buße täten. Dies traf nicht ein, da
das prophetische Wort stets auf das Herz des Menschen zielt und die folgende
Reue der Bewohner Ninives das Wort Gottes auf bessere Weise erfüllte.

Prophetie ist der
Hieb, der das Schwert des Wortes zum
Herzen führt

Paulus lehrt in 1. Kor. 14,3, dass echtes
prophetisches Reden drei Wirkungen hat: Auferbauung, Fürsprache und Trost. Auferbauung
bedeutet, dass die kreative Kraft des Wortes Gottes, welche die Schöpfung
ins Dasein rief, auch in prophetischer Rede zum Zuge kommt, vornehmlich im
Herzen und Charakter des Menschen. Fürsprache kann unsere Verteidigung
von Gottes Seite beinhalten, auf der anderen Seite ist es ein liebevoller
Appell, der Fehlhaltungen korrigiert. Trost ist die leisere Seite des
Heiligen Geistes, so leise, dass wir sie oft unbetont lassen, weil sie nur im
Leid erfahren werden kann. Wenn wir ein wenig weiter schauen, merken wir, dass
diese drei Wirkungen zu einem Resultat führen: Prophetische Worte bringen den
geistlichen Menschen hervor. Paulus rang in Korinth darum, dass die Leute doch
endlich reifer werden würden. Siehe 1.Kor. 3,1: „Und ich, Brüder, konnte
nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu
Unmündigen in Christus.“ Ersichtlich ist, dass die Nichtgeistlichen wohl
Brüder und „in Christus“ sind, der Apostel allerdings mehr von ihnen erwartete. Es
ging um mehr als ab und zu eine geistliche Haltung an den Tag zu legen. Paulus
gebraucht hier ein Wort, welches eine neue Daseinsform zeigt. Den geistlich
Gesinnten nannte er „Pneumatikos.“ So eine Person |
kann Geistliches von
Ungeistlichem unterscheiden, 1.Kor. 14,37; ist in der Lage, durch Korrektur und
Gnade Leiterschaft auszuüben, Gal. 6,1. Hatten die Korinther zwar viele
Geistesgaben im Gebrauch, stellt Paulus ihnen einen geheiligten Charakter über
das Charisma. Besonders im Galaterbrief drängt er auf den „Wandel im Geist“ und
zeigt wenige Verse später, an welchen Früchten sich der Pneumatikos erweist;
Gal. 5,16.22ff.

Prophetische Worte bringen den geistlichen Menschen hervor

Die größte Not in der Mission ist ein
Personalproblem. Für Afrikamissionare ist das Hervorbringen des geistlichen
Menschen die dringendste und wichtigste Aufgabe. Mir ist ein Missionar bekannt,
der hier in Afrika über zwanzig Jahre ausschließlich durch die Kraft des
geschriebenen und gesprochenen Wortes eine gesamte Pfingstbewegung aufgebaut
hat, und das aus den Trümmern einer zerstrittenen und gespalteten Kirche. Stets
haben die Zuhörer unter seiner Verkündigung geistliche Speise bekommen. Oft
waren die Botschaften sehr he- rausfordernd und nicht einfach zu befolgen, weil
er persönliche Drangabe sehr betonte. Der Missionar ist schon seit einigen
Jahren wieder in der Heimat und im Ruhestand. Seine afrikanischen Nachfolger
haben jedoch dieselbe Prägung und stehen einer gesunden und wachsenden Bewegung
vor. Es gibt hier südlich der Sahara relativ viele Christen, allerdings ist die
Lage der meisten Ortsgemeinden und deren Leiterschaft erbärmlich. Das ist wohl
gemeint, wenn behauptet wird, dass die afrikanische Christenheit so breit ist
wie ein mächtiger Strom, allerdings nur einen Fingerbreit an Tiefe hat (ich
habe trotzdem tiefere Stellen gefunden)! Die Aufgabe, durch das lebendige Wort
Gottes den Pneumatikos zu fördern, ist wichtiger als die viele Organisation und
alle finanziellen Mittel. Wir

Die größte Not in der Mission ist ein Personalproblem

ringen darum, Mitglieder zu haben, die zu „Säulen
im Bau“ der Ortsgemeinde werden; Gal. 2,9. Pastoren sollten deswegen „gut“ genannt
werden, weil sie bereit sind, ihre Eigeninteressen, ja ihr eigenes Leben für
die Gemeinde dranzugeben; Joh. 10,11. Nationale Bewegungen müssen von solchen
geleitet werden, die nicht Ansehen oder Profit verfolgen, sondern geistlich
gesinnt sind. Der Missionar kann, im Verbund mit anderen, 1.Tim. 4,14, solch
einen Rahmen schaffen, dass der Herr redet und Menschen da durch für ein Leben
lang geprägt werden; 1.Tim.1,18.
Ulf
Strohbehn
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Anmerkungen:
- R. Gray, Black Christians and White Missionaries,
New Haven: Yale University Press, 1990, S. 79ff.
- Ein Sprachphänomen als solches, besonders wenn es
unverständlich bleibt, ist noch keine Prophetie. T. W. Gillespie, The First
Theologians. A Study in
Early Christian Prophecy, Grand Rapids: Eerdmans, 1994, S. 139.
- Ich stehe der Bewegung um die Propheten aus Kansas
City, USA, deswegen kritisch gegenüber, weil die Kirchengeschichte bisher immer
Recht gehabt hat: Prophetie, die zu lange aus dem Rahmen der Ortsgemeinde genommen wird, entfaltet eine
unkontrollierbare Eigendynamik.
(Missionsnachrichten 06 und 07/2005) | | | | | | | | | | |