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Mission
impossible!?

Liebe Leserin, lieber Leser!


„Es eilt die Zeit und niemand hält sie auf!“ besingt viel sagend ein Lied das Zeitempfinden vieler Leute. Vor Jahren fragte der Liedermacher Reinhard Mey in einem seiner bekanntesten Lieder: „Schon wieder ein Jahr? ......“ Zeit sich Gedanken für das neue Jahr zu machen? Was war im alten, was soll, wird das neue bringen? Gute Vorsätze sind wieder zu fassen! So sind wir Menschen ! So sind auch wir Christen. Hoffen wir, dass es wirtschaftlich im neuen Jahr endlich wieder aufwärts geht und die finanziellen Einbußen sich in Grenzen halten. Na ja, und den finanziellen Beitrag für die Mission wird man irgendwie auch noch weiterlaufen lassen können.

Und es lohnt sich doch!

Aber rentiert sich der ganze Aufwand mit der Mission heute überhaupt noch? In vielen Ländern Afrikas gibt es viele große Gemeinden der verschiedensten Denominationen. Müsste man sich dann zu Jahresbeginn nicht auch als Mission überlegen, ob überhaupt und wenn ja, dann wo unsere Missionare noch einzusetzen sind? Können sie überhaupt heute noch effektiv arbeiten, wo doch jeder weiß, dass z.B. in den Ländern des Islam Bekehrungen von Menschen höchst selten und für diese höchst gefährlich sind? Sollte man nicht lieber Zeit, Kraft und Geld in die Missionierung der Migranten in unserem Staat investieren?

Die Frage ist verständlich, Mission in Deutschland ist heute wichtiger denn je, nicht nur unter Migranten! Allein, der unverkürzte Missionsbefehl Jesu gilt nach wie vor. Jeder nichtislamische Kenner des Islam weiß um den Absolutheitsanspruch dieser Religion mit den oftmals sehr schlimmen Folgen für „Abtrünnige“. Der Verstoß aus der Familie ist dabei noch eine der geringsten Folgen. Muss man dann Menschen bewusst und gezielt solcher Verfolgung aussetzen?
Gott sei Dank! Gott ist immer noch Gott und bleibt auch Gott! Er weiß um alle Nöte! Er weiß zu helfen! Nicht nur vereinzelt hören wir von Muslimen, denen Jesus Christus in einer Vision erschien, wie vor ca. 2000 Jahren Saulus vor Damaskus, dem späteren Supermissionar Paulus. Gott wirkt heute noch, wenn auch vielfach im Verborgenen! Er hat so entschieden, Menschen dabei zu gebrauchen. So ist es auch nicht erstaunlich, sondern ein weiterer Grund, ein lautes „GOTT SEI DANK, HALLELUJA!“ zu rufen, wenn ein europäischer internationaler Fernsehsender von einer großen Bekehrungswelle in Algerien unter den Moslems zum lebendigen Glauben an Jesus Christus berichtet. Natürlich ziemlich unverständlich für Journalisten, die genau wissen, wie der Islam in der Regel auf solche „Übertritte“ zu reagieren hat. Laut Koran ist ein Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion nicht möglich. Wer trotzdem vom „wahren Glauben an Allah“ abfällt, ist zu töten!


Im Untergrund leben heute schon viele Christen, die früher Moslems waren! Wir wissen hier nicht sehr viel vom Wirken des Heiligen Geistes in Ländern Asiens und Afrikas. Aber Gott hat seinen Auftrag, den er durch Jesus mit dem Gleichnis von den anvertrauten Pfunden in Lukas 19 Vers 13 verkünden ließ, noch nicht zurück genommen. So heißt es nach wie vor: Handelt, bis dass ich wiederkomme! Gott kann auch die Zeit, in der wir leben, besser einschätzen als wir Menschen.
Traust auch du unserem Gott das zu? Bist auch du bereit, im neuen Jahr weiter zu handeln und dadurch Gott die Ehre zu geben? Was kannst du tun? Frage ihn erneut: „Herr, was soll ich tun?“ Was du tun kannst, weißt du eigentlich.

Mit neuer Motivation handeln

Es bringt uns im „christlichen Abendland“ nicht weiter, wenn wir uns über unsere ungläubigen Politiker ärgern und es unmöglich finden, wenn hochrangige Mitglieder der Regierungsparteien es als tolerant und richtig ansehen, statt eines christlichen Feiertages einen moslemischen zum staatlichen Feiertag zu erheben und darin vielleicht noch einen Akt christlicher Nächstenliebe sehen.
Handeln, auch im neuen Jahr, heißt, so meine ich, intensiver und mit neuer Motivation Gott anzubeten und bei ihm Fürbitte für die Missionare zu leisten, die sich von Gott zum schweren Dienst vor Ort haben rufen und ausbilden lassen. Da wir uns in der sichtbaren Welt bewegen, vergessen wir leider sehr oft, dass der Satan nicht nur als Geist existent ist, sondern mit seinen Dämonen Menschen beherrscht und steuert. So ist es real „normal“, wenn jemand, der sich als Mitarbeiter Christi berufen weiß, starken Widerständen auf allen Ebenen ausgesetzt ist. Hier gilt es, im Sinne von Hebräer 12, Verse 1-3, weiterhin zu handeln!
In Jesu Liebe verbunden
Euer Bruder

Heiko Klemm

Heiko Klemm,
Lehrer in Velbert und
Vorstandsmitglied der
Velberter Mission

 
 
   
 
     

 

 

 

 

 

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