Velberter Mission e.V. - Gottes Auftrag - Mission - uns anvertraut Velberter Mission e.V.

 

 

Tausende Völker unerreicht? – Ja!
Aber nicht unerreichbar!

 
 


Wer von uns möchte eingestehen, dass Vieles liegen geblieben ist, unvollendet blieb oder sogar noch vergessen wurde – peinlich. Leider müssen wir alle, wenn wir in unseren Alltag schauen, feststellen, dass uns irgendwo natürliche Grenzen gesetzt sind. Es gibt aber auch Hürden, die wir uns selber aufgestellt haben, oder die einfach zu hoch erscheinen, um zu versuchen, darüber zu springen.

Tatsächlich sind die Zahlen und Fakten in dieser Ausgabe eindrücklich und erdrückend. Wir lesen von immer noch mehr als 6000 unerreichten Völkern, von einem guten Drittel der Weltbevölkerung ohne Evangelium und von der sich gewaltig öffnenden Schere zwischen Bevölkerungswachstum und der im Verhältnis dazu stagnierenden Zahl der Christen.

Wie wirken diese Feststellungen auf uns? Wirken sie überhaupt noch? Wenn ja, dann wohl eher deprimierend als motivierend. Haben wir dann überhaupt das richtige Thema getroffen? Ja, ganz gewiss – wenn wir nicht dabei stehen bleiben.


ganzen Erdkreis, allen Völkern zu einem Zeugnis und dann wird das Ende kommen. In Offenbarung 5,9 loben die Ältesten vor dem Thron Gottes die Erlösungsmacht unseres Herrn Jesus Christus und singen: „…und hast durch dein Blut für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation …“.

Für unseren Herrn sind die noch vielen unerreichten Völker kein ungelöstes Problem. Er wird sich nicht eingestehen müssen, dass sein Licht, sein Wort und seine Kraft leider nicht ausgereicht haben, alle Enden der Erde zu erreichen. Das wäre der Erlösungstat Jesu unwürdig. Solch eine Haltung bei uns, wäre auch unser unwürdig.

Zahlen und Statistiken allein beunruhigen, jedoch die Gewissheit, dass aus allen Völkern der Welt ein Lob zur Ehre unseres Gottes emporsteigen wird, ist das, was uns vorantreiben soll und muss. Denn wir arbeiten nicht nach dem Nutz- und

 
 


Standortbestimmung ist eine Sache, eine andere ist, den Weg und das Ziel ins Auge zu fassen. Genau das wollen wir mit unserem Thema und den Berichten von unseren Missionaren tun.

Unser Ziel ist klar vorgegeben. Nicht als nebulös und undefinierbar und einfach nur anzustreben, mit offenem Ausgang – nach dem Motto: Mal sehen, wie weit wir kommen.

Nein, in Jesaja 49,6 lesen wir: „Jesus ist gesetzt zum Licht aller Völker.“ In Matthäus 24,12 werden wir erinnert, dass dieses Evangelium des Reiches Gottes gepredigt wird auf dem

Effektfaktor, noch sind wir erfolgsorientiert, wie die Wirtschaft dieser Welt. Die Devise, nur da zu säen, wo anscheinend das fruchtbare Land mit den ertragreichsten Ergebnissen liegt, passt nicht in die geistliche Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis.

Gesät wird überall!

Mit und für Jesus allen Völkern das Evangelium!

Euer
Siegfried Bongartz

Missionsdirektor
der Velberter Mission

 
 
     

 

 

 

 

 

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