Wer von uns möchte eingestehen, dass Vieles liegen geblieben ist, unvollendet blieb oder sogar
noch vergessen wurde – peinlich. Leider müssen
wir alle, wenn wir in unseren Alltag schauen, feststellen,
dass uns irgendwo natürliche Grenzen gesetzt sind. Es
gibt aber auch Hürden, die wir uns selber aufgestellt
haben, oder die einfach zu hoch erscheinen, um zu
versuchen, darüber zu springen.
Tatsächlich sind die Zahlen und Fakten in dieser
Ausgabe eindrücklich und erdrückend. Wir lesen von
immer noch mehr als 6000 unerreichten Völkern, von
einem guten Drittel der Weltbevölkerung ohne Evangelium und von der sich gewaltig öffnenden Schere
zwischen Bevölkerungswachstum und der im Verhältnis
dazu stagnierenden Zahl der Christen.
Wie wirken diese Feststellungen auf uns? Wirken sie überhaupt noch? Wenn ja,
dann wohl eher deprimierend als motivierend. Haben wir dann überhaupt das
richtige Thema getroffen? Ja, ganz gewiss – wenn wir nicht dabei stehen bleiben. |
ganzen Erdkreis, allen Völkern
zu einem Zeugnis und dann wird das Ende kommen.
In Offenbarung 5,9 loben die Ältesten vor dem Thron
Gottes die Erlösungsmacht unseres Herrn Jesus Christus und singen: „…und hast durch dein Blut für Gott
erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem
Volk und jeder Nation …“.
Für unseren Herrn sind die noch vielen unerreichten
Völker kein ungelöstes Problem. Er wird sich nicht
eingestehen müssen, dass sein Licht, sein Wort und
seine Kraft leider nicht ausgereicht haben, alle Enden
der Erde zu erreichen. Das wäre der Erlösungstat Jesu
unwürdig. Solch eine Haltung bei uns, wäre auch unser
unwürdig.
Zahlen und Statistiken allein beunruhigen, jedoch die Gewissheit, dass aus allen
Völkern der Welt ein Lob zur Ehre unseres Gottes emporsteigen wird, ist das, was
uns vorantreiben soll und muss. Denn wir arbeiten nicht nach dem Nutz- und |