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Mit diesem Thema haben wir uns beschäftigt und festgestellt,
dass es den Rahmen einer Ausgabe Fokus
Mission sprengen würde, alle Altersgruppen unterzubringen.
Zu verschieden sind die Lebensumstände, Probleme
und Herausforderungen. Daher wollen wir zunächst die
jüngere Generation in den Fokus rücken: Kinder & Jugendliche.
Wie sieht ihre Lebensrealität aus, welche Chancen und
Perspektiven haben sie? Welchen Stellenwert erleben sie
innerhalb der Gesellschaft? Und wo sind unsere Missionare
ganz konkret involviert? Die Antworten sehen je nach Land
sehr unterschiedlich aus. Die Berichte sollen
euch mitnehmen von Peru über
Mali, Kenia und Malawi bis nach
Süd-Ostasien und veranschaulichen,
wie „Mission für eine
junge Generation“ gestaltet wird.
Der Hintergrundartikel belegt
mit Fakten und Zahlen, dass
noch heute erschreckend viele
Kinder und junge Leute ziellos,
ohne Inhalte, ohne Perspektive
aufwachsen. Bewegend ist die
Lebensgeschichte von Stefan
aus Peru. Im Slum in Kibera/
Kenia leben Tausende von Kindern, die Aids haben.
Wie gehen wir persönlich mit dem Anblick des Elends
um? Zunächst schockiert und überwältigt, kann sich schnell
ein Gefühl der lähmenden Ohnmacht einschleichen, das
man dann versucht zu erklären, indem man logischerweise
feststellt, dass eigene Ressourcen zu gering sind und man
sowieso nicht allen helfen könne.
Jesus hat es uns vorgelebt und damit die Richtung vorgegeben:
seine Hilfe, seine Errettung und seine Liebe sind
direkt und konkret für den Einzelnen. Die Evangelien sind
voll von ganz persönlichen Begegnungen verschiedenster
Menschen mit Jesus. Ein Volk und eine ganze Generation
werden immer noch über die Zuwendung zum Einzelnen
erreicht und für Jesus und die Ewigkeit gewonnen. Abdallah,
ein junger Songhai, von dem Matthias und Tanja Liebrecht
aus Mali berichten, ist dafür ein gutes Beispiel.
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Es erfüllt uns mit Dank, zu sehen,
dass in allen Projekten unserer
Missionare ganz signifikant der jungen
Generation auf vielfältigste Weise
gedient wird. Wir glauben, dass Mission
für eine junge Generation, für
benachteiligte und vergessene Kinder,
große Segensspuren hinterlassen wird.
Die, die mit Liebe beschenkt wurden,
werden Liebe weitergeben.
Die, denen man Aufmerksamkeit, Zeit und Opfer gebracht
hat, werden freimütig und großzügig weitergeben. Mission
für eine junge Generation wird dann Mission durch eine
junge Generation.
Es ist mein Wunsch, dass jeder Missionsfreund beim
Lesen der Berichte spürt, dass es sich lohnt, sich für den
Einzelnen einzusetzen. Bitte betet besonders für die junge
Generation und für unsere Missionare, die diesen wichtigen
Dienst an Kindern und jungen Erwachsenen tun.
Ulf Strohbehn beschreibt die fast unendliche Dimension
dieser Arbeit, besonders aber auch den wichtigen Fokus auf
den Einzelnen sehr treffend: „Wir können nicht alle Kinder
der ganzen Welt verändern,
aber wir können
die ganze Welt eines
Kindes verändern.“
Ich vertraue darauf,
dass wir gemeinsam die
Welt vieler Kinder verändern
werden und danke
euch für alle Gebete und
Gaben.
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Euer
Siegfried Bongartz
Missionsdirektor
der Velberter Mission |
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