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Werte in die Zukunft
der Kinder legen

 
 

Als wir in Peru ein Stück Land für die Bibelschule kauften, war es mir wichtig, ebenes Land zu erwerben. An den Hängen im Urwald reißt der Regen die gute Erde schnell mit sich fort und nach einigen Jahren bleibt nur noch unfruchtbares Land zurück.

Doch es reicht nicht, ebenes Land mit guter Erde zu besitzen. Ohne die nötige Kultivierung kann man auch auf diesem Land nichts ernten. Unkraut und Gestrüpp ersticken die Pflanzen, die einmal gute Früchte bringen sollen. Intensive Arbeit, Überwachung und Dünger ist für die Pflanzen wichtig, damit auf guter Erde gute Früchte wachsen können.

Dieses Prinzip ist auch im Leben von uns Menschen sichtbar. Zunächst einmal dürfen wir uns freuen: Gott hat jeden Menschen so geschaffen, dass er gute Früchte bringen kann.

„Gute Erde“ ist in jedem Menschen. Es ist nur schade, dass nicht alle Menschen gute Früchte bringen. Es ist unser Ziel, Menschen in aller Welt

Das hat auch Moses seinem Volk nochmals richtig eingeschärft: „Richtet euer Herz auf all die Worte, die ich euch heute bezeuge, damit ihr sie euren Kindern gebietet, dass sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu tun! In den Sprüchen lesen wir: „Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird.“

Das Unterrichten der Kinder hat dem Volk Israel über Jahrhunderte geholfen, Gottes Wort lebendig zu erhalten und gute Früchte zu ernten. Als Jesus kam, nahmen seine Jünger die Kinder nicht wichtig. Sie wollten sie fortschicken. Doch Jesus belehrte sie eines besseren. „Lasst die Kinder, und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen! Denn solcher ist das Reich der Himmel.“

In den Ländern der dritten Welt leben viele Kinder. Einige von ihnen haben das Vorrecht, die Liebe Gottes in Jesus kennen zu lernen. Auf unserer Bibelschule in Peru haben wir jetzt Schüler angetroffen, welche Anni früher in der Kinderstunde unterrichtet hat.

anzuleiten und zu lehren, damit sie Frucht zur Ehre Gottes bringen. Ein gutes Beispiel sehen wir im Leben Abrahams. Nachdem Gott Abraham einen Sohn versprochen hatte, machten sich die Engel Gottes auf den Weg nach Sodom. Abraham begleitete sie eine Strecke ihres Weges und Gott offenbarte ihm seine Sicht für Sodom.

Es ist interessant zu sehen, was Gott bewog, Abraham seine Pläne kundzutun: „Er sollte seine Nachkommen auffordern, so zu leben, wie es ihm gefällt“. Es war ein richtiger Kontrast. Lot kam nach Sodom und die Sodomiter lehrten seine Kinder ihre Wege. Nur durch Abrahams Fürbitte konnten sie ihr Leben retten.

Gute Früchte haben sie nachher trotzdem nicht gebracht. Abraham sollte seine Kinder Gottes Wege lehren. Und sie sollten gute Früchte bringen.

Kinderstundenmaterial, das Anni vor Jahren unseren Bibelschülern weitergegeben hat, wird heute noch im Kinderunterricht benutzt. Gott hat junge Menschen berufen, gerade auch den Kindern das Evangelium weiterzusagen. Diese Kleinen brauchen mehr denn je ein solides Lebensfundament, sie brauchen Jesus und die Gewissheit im Herzen: „Der gute Hirte hat mich lieb“.

Wir möchten mithelfen, durch das Wort Gottes ihr Leben grundlegend auszurichten. Kinder sollen wissen: auch wir können Frucht bringen für die Ewigkeit. Wir möchten mit dazu beitragen, damit auf der „guten Erde“ im Leben von vielen Kindern in aller Welt viel Frucht zur Ehre Gottes gedeiht.

Gerhard Fick
gehört zum Vorstand der VM.
Er bereitet sich zusammen mit seiner Frau Anni auf eine erneute Ausreise nach Peru vor.

 
 
   
 
     

 

 

 

 

 

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