Velberter Mission e.V. - Gottes Auftrag - Mission - uns anvertraut Velberter Mission e.V.

 

 

Berufen
Wozu? Wohin?

 
 

Ohne Tasche, ohne Schuhe... aber nicht ohne Berufung!

Jesus hat wohl gesagt: „Geht hin ... ohne Tasche und ohne Schuhe ...“ aber nicht ohne Berufung. Mit seiner Berufung steht oder fällt der Dienst des Missionars. Er empfängt seine Berufung und seinen Auftrag vom Herrn Jesus Christus und kann nie etwas anderes sein, als ein Diener Jesu Christi. Berufung ist deshalb auch nie einfach nur nackter Gehorsam, sondern immer gepaart mit Liebe zu Jesus und zu den Menschen. Gottes „Methode“ war und ist durch Menschen zu Menschen zu reden.


Auch und gerade auf dem Missionsfeld spielen die zerstörenden Mächte von Alkohol und Drogen, von Aberglaube und Gewalt, von Sünde und Hass eine beängstigend große Rolle. Und das alles als Fremder in einem fremden Land mit anderer Mentalität mit weniger Sicherheiten und Rechten. Der Missionar kann und will ja nicht sein Thema ändern und einfach frei über den Inhalt seiner Sendung verfügen. Es ist ihm vorgegeben, die großen Taten Gottes zu verkündigen und dabei prallen Licht und Finsternis aufeinander.

Nicht ohne Berufung – der Friede und die Ruhe in Gott sind zu kostbar!
Bei der großen Herausforderung in der Mission ist schnell die innere Ruhe und der Friede in Gott dahin und wird von Zweifel und Furcht abgelöst. Deshalb geht es nicht ohne Berufung, damit in allen Unsicherheiten das kostbare Geschenk der Geborgenheit in Gott

Ein Berufener Gottes wird selbst gepackt und ergriffen von der „Guten Botschaft“, die er unter die Leute bringen will. Nur so ist es zu verstehen, dass unsere Missionare oft viele Jahre ihres Lebens „draußen“ waren und nicht aufgegeben haben. Die Finsternis auf unserem Globus und speziell auf dem Missionsfeld ist nur zu ertragen und zu vertreiben, wenn der Missionar unter der höchsten Autorität, unter der Herrschaft Gottes „hingeht“.

Nicht ohne Berufung – die Herausforderung ist zu groß!

Allein das Ziel, das uns der Herr zugemutet hat: „Geht hin in alle Welt“, kann ja schon Angst und Bange machen. Wer sich ohne „rosarote Brille“ diese Welt einmal richtig anschaut, in die wir gehen sollen, merkt sehr schnell, dass es bei dem Kampf nicht um „Fleisch und Blut“ geht, sondern um „unsichtbare Mächte“ und „böse Geister zwischen Himmel und Erde“. Kostbare Menschen sind uns anvertraut, die entweder ins Leben oder in den Tod, in den Himmel oder in die Hölle gehen.

Nicht ohne Berufung – der innere und äußere Druck ist zu groß!

Es gibt Länder, in denen die „Gute Botschaft“ nicht willkommen ist. Immer wieder berichten unsere Missionare von gefährlichen Situationen, von denen manchmal die ganze Familie betroffen ist.

bleibt. Der Berufene kennt die
Stimme seines Herrn und wird an seine Verheißungen und Zusagen erinnert. Er darf in entsprechenden Situationen den Gruß Jesu an seine Jünger immer wieder neu hören und erleben: „Friede sei mit euch“ oder „seid getrost, ich habe die Welt überwunden“. Damit wird auch gleichzeitig das Ereignis der Auferstehung, das der Missionar sozusagen als berufener Herold zu melden hat, immer wieder in die „Mitte der Welt“ gerückt und bleibt in seinem Herzen lebendig.

Es mag sein, dass wir in unserer Missionsarbeit vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes erleben müssen, was es heißt „ohne Tasche“ und „ohne Schuhe“ zu gehen, aber auf keinen Fall – ohne Berufung.
Heinz Krebs

Heinz Krebs, stellvertretender Missionsdirektor der Velberter Mission

 

 
 
   
 
     

 

 

 

 

 

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