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Unter diesem Thema stand unser
diesjähriges Missionsfest. Mit fast
500 Missionsfreunden aus nah und
fern haben wir uns der weltweiten
Herausforderung, aber auch gleich-
zeitig der unbegrenzten Ressourcen,
die uns unser Herr anvertraut
hat, erinnert und gestellt.
Eine Gedächtnisfeier alter guter
Zeiten war dieses Missionsfest
nicht. Die Botschaft war klar – das
Wichtigste zuerst – heute, morgen,
für immer und alle Christen. Die
Prioritäten müssen die richtige
Reihenfolge haben.
Fokus Weltmission
Das Wort Fokus kennen wir
aus der Optik und Fotografie e. Er
ist der Punkt, an dem sich z.B.
Lichtstrahlen, die vorher parallel
und getrennt voneinander verlaufen, aufeinander treffen und damit
einen so genannten Brennpunkt |
Das ganze Evangelium
Paulus sagt dazu: „… denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch
Gottes Kraft, zum Heil jedem Glaubenden.“
Was gäbe es denn, wofür man sich schämen müsste? Vielleicht eine Botschaft, die
für die Welt unsinnig sein könnte? Das schreckliche Leiden und schändliche
Sterben des Sohnes Gottes und dann seine
wundersame und mächtige Auferstehung? Aber gerade hier verbirgt sich die gute
Botschaft – Jesus wird das leibhaftige Evangelium, an ihm wird die Macht der
Sünde durch seinen Tod, aber auch der Triumph über alle Finsternis dieser Welt
durch seine glorreiche Auferstehung deutlich sichtbar. Sollten wir uns dessen
schämen? Auch wenn es unbegreifbar ist, es ist aber auf jeden Fall erlebbar und
dies
weltweit. |
bilden, was unter Umständen sehr
viel Energie produziert. Das alles
geschieht durch Sammellinsen oder
Hohlspiegel. Die Lupe ist wohl die
bekannteste Art einer Sammellinse.
Der Fokus oder Brennpunkt be-
schreibt immer nur einen Punkt. Der ganzen Welt
Weltmission wird somit nur dann zu einem Brennpunkt mit Freisetzung von Energie,
wenn unsere Kräfte und Talente durch die Sammellinse unseres Herrn Jesus
Christus gebrochen, umgelenkt bzw. vereinigt werden.
Sind unsere Kräfte und unsere Bemühungen schon gebündelt? Was unser Anliegen
betrifft, bestimmt. Doch in
der praktischen Anwendung oder
Ausführung auch? Oder kocht
nicht doch jeder sein „Missionssüppchen“?
Der Brennpunkt ist die Weltmission und nicht die Selbstverwirklichung. Es geht
um die ganze Welt. Wenn wir an die vielen
Völker und an die unterschiedlichsten
Kulturen denken, dann fragen wir uns, ob dies für uns nicht eine oder mehrere
Nummern zu groß ist. Wirklich zu groß?
Hatte nicht unser Vater im Himmel
die ganze Welt auf seinem Herzen,
als er seinen Sohn Jesus Christus
sandte? Es steht doch geschrieben
in Johannes 3,16: „Also hat Gott
die Welt geliebt, auf dass alle, die
an ihn glauben, gerettet werden.“
Wenn die ganze Welt im Fokus
unseres Herrn liegt, darf es bei uns
nicht weniger sein! |
Durch die ganze Gemeinde
An der Gemeinde und durch sie soll die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt
werden. Ihr sind deshalb Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer
gegeben für das Werk des Dienstes. So
schreibt Paulus an die Epheser in Kapitel 3 und 4. Es gibt somit keine besser
ausgerüstete Einrichtung als die Gemeinde. Sie ist gesetzt von Gott als Licht in
dieser Welt. Sind wir schon auf den (Brenn) Punkt gekommen? Ich glaube
schon, doch je mehr Strahlen (ganze Gemeinden und ganze Christen) sich
fokussieren lassen, je mehr Energie steht zur Verfügung.
„Fokus Weltmission,
mach mit!“
Euer Siegfried Bongartz
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Siegfried Bongartz, Missionsdirektor der Velberter Mission |
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