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Mit dem öffentlichen Dienst Jesu ist die Berufung seiner Jünger verbunden.
„Folgt mir nach, ich werde euch zu Menschenfischern machen“, waren die Worte
Jesu an Simon und Andreas im Markusevangelium.
Auf Jesus hören Fische fangen, um davon leben zu können, war eine sinnvolle
Beschäftigung. Die Jünger hatten ihren notwendigen Lebensunterhalt und halfen
zudem anderen Menschen
satt zu werden.
Trotzdem hörten Simon und Andreas auf Jesus und wollten
„Menschenfischer“ werden. Durch die Predigten von Johannes dem Täufer war eine
neue Hoffnung auf Veränderung im Land entstanden. Sie wussten, dass Israel
Befreiung brauchte, Befreiung von außen und innen. Die Römer unterdrückten das
Land und die Theologen verdrehten
die Hoffnung zu Gott. |
weil ihr nicht genügend betet“. Dann hörte ich, wie mir jemand zurief: „Du
betest ja auch nicht mehr für uns“. Das bewegte mich tief und ich begann neben
meinem Gemeindedienst, den Gebetsdienst für meinen früheren Wirkungsort in Peru und die Mission neu ernst zu nehmen.
Kurze Zeit später bekam
ich einen Anruf von Peru. Ein Bruder erzählte mir, in welch großen
Schwierigkeiten sie steckten. Damals sagte Gott mir nicht: „Warum bist du nicht
mehr dort?“ Er forderte mich aber auf, erneut Fürbitte zu tun. Mit dem Gebet
wurde die Berufung, außerhalb Deutschlands zu dienen, neu lebendig. Zuerst im
Vorstand der Velberter Mission und dann durch Besuche und sonstiges „Begleiten“
der Bibelschule in Peru. |
Jesus braucht uns
Wie damals, brauchen die Menschen
unserer Zeit Veränderung durch Jesu Worte und Taten. Wie damals, wirkt Jesus
nicht alleine. Er hat uns berufen, mit ihm, in der Kraft des Heiligen Geistes,
„Menschenfischer“
zu sein.
Gebet – der wichtigste Dienst
Vor einigen Tagen gab ein Ältester unserer
Gemeinde ein Zeugnis. Er sprach darüber, wie Gott ihn erinnerte, seinen Dienst
im Gebet für die Gemeinde nicht zu vernachlässigen. Dieses Zeugnis rief in mir
wach, wie Gott einmal ähnlich zu mir gesprochen hatte. Durch den Dienst in der
Gemeinde hatte ich meine frühere Berufung als Missionar „fast vergessen“.
Irgendwie wollte ich auch vergessen.
Nostalgisches Zurückschauen mochte ich nicht zulassen. Ich wollte mich auf den
Dienst der Gegenwart konzentrieren. Das war die Gemeinde und nicht mehr mein
Dienst in der Mission. Dann zeigte mir Gott in einer Art Vision, wie es der
Bibelschule ging, wo ich früher diente. Ich erkannte die Probleme der Schule und
rief der dortigen Leitung zu (in der Vision):
„das ist so, |
Jeder wird gebraucht
Jesus hat Mission in der ganzen Welt
angeordnet. Überall brauchen Menschen dringend Jesus, um errettet
zu werden. Deshalb möchte ich jeden Leser ermutigen, von ganzem Herzen
Menschenfischer zu sein, da wo er sich gerade befindet.
Daneben dürfen wir aber den Blick und den Auftrag für die Welt nicht aus den
Augen lassen, indem wir betend vor Gott stehen und auf die persönlichen Impulse
des Heiligen Geistes achten. Als von Gott berufen, kann jedes Gotteskind
seine Stimme hören und sich einsetzen lassen. Im Namen Jesu – DANKE an alle, die
es tun, auch durch finanzielle Unterstützung. Wir finden uns mit der
Unterdrückung
der Völker durch den Teufel nicht ab. Wir predigen als „Menschenfischer“
die Befreiung durch Jesus Christus.
Gerhard Fick
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Gerhard Fick, Pastor in der Gemeinde „Stimme des Glaubens“, Gaildorf und
Vorstandsmitglied der VM |
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