Velberter Mission e.V. - Gottes Auftrag - Mission - uns anvertraut Velberter Mission e.V.

 

       JuMi – Jugend und
       Mission – passt
       das zusammen?


       Beschäftigen sich junge
       Leute eigentlich mit dem
       Thema Mission?

 

 

Erlebnisse eines Weltraum Missionars

Auszüge aus den ersten Briefen

 

I – Aller Anfang ist schwer

Die erste Verkündigungs-Mission auf dem Mars steht in den Startlöchern. Hier sitzen wir in der Wartehalle des Weltraum-Flughafens Velbert-Tönisheide und warten auf unseren Start. Aber es war ein langer Weg bis hierhin. Zuerst mussten wir die Einreisebestimmungen für den Mars raus finden und erfüllen. Welche Impfungen werden empfohlen, wo bekommt man sie, was muss man sonst noch beachten? Wusstet ihr, dass man mit Schokoriegeln auf Mars-Allergie getestet wird? Oder eine Impfung gegen den gefährlichen Rotstich braucht? Nicht zu vergessen die Krankenversicherung für den Mars? Die meisten Anbieter sind auf die Erde spezialisiert. Da bleibt nur die All-Ianz! Und die kostet . . .

Welche Fluggesellschaft nimmt man am besten? Allhansa ist wohl die beste, aber zu teuer. Ryan-Space fliegt für’n Appel und ’nen Ei, man darf aber kaum Gepäck mitnehmen. Und fünf Tage Flug ohne Verpflegung nur auf nem Liegesessel sind auch nicht ideal. Gut, dass wir Sanne im Marsmissionsbüro hatten. Die hat echt den Überblick und hat alles für uns geregelt und gebucht. Nebenbei sieht sie auch noch fantastisch aus, das interessiert Missionare aber überhaupt nicht . . .

Ich muss Schluss machen, unser Flug wird aufgerufen.
Bis zum nächsten Mal,
Eure M & Ms

(Mission ist auf dem Mars offiziell nicht erlaubt, des- halb benutzen wir dieses Kürzel für Mars-Missionare, d. Red.)

 

II – Endlich angekommen

Nach fünf Tagen Flug kamen wir endlich auf unserem ersehnten Planeten an. Unsere Kontaktperson vom MSV (Marsianische Schöpfer Verehrer) hat uns abgeholt und erstmal in ein Hotel in der Nähe des Raumhafens untergebracht. Wir wollten uns ein paar Marsbehausungen selber anschauen und außerdem sollte unser Gepäck sowieso erst in 3 Wochen ankommen.

Die Marsianer lieben es heiß und staubig. Darum haben ihre Wohnungen große Fenster, damit sie sich besser aufheizen und jede Menge Lüftungsschlitze in Türen, Fenstern und Wänden, damit der Marsstaub durch die Wohnung wehen kann. Ganz ehrlich, wir dachten, wir befinden uns in einem Alptraum. Schließlich fanden wir doch ein kleines Haus mit wenigen Fenstern und beinahe kühlem Klima. Erst hinterher erfuhren wir, dass die Vorbesitzer es eigentlich wegen Baufälligkeit abreißen lassen wollten . . . Haben wir schon erzählt, dass auf dem Mars ALLES, aber auch wirklich ALLES, rot ist? Ach ja, das sieht man ja auch von der Erde aus ...
 


Frank Schünemann, Jugendleiter und Pastor der Christlichen Gemeinschaft in Velbert


Rot sahen wir auch, als unser Gepäck ankam. Was machen die eigentlich mit den Transportkisten? Kegeln? Oder schießen sie sie mit einer Kanone auf den Mars? Jedenfalls war der Inhalt der Geschirrkiste total zerstört. Als wir sie öffneten, kam uns ein Sammelsurium von Formen, und Farben entgegen. Die traurigen Reste des chinesischen Teeservice trieben mir die Tränen in die Augen. „China- 3D-Puzzle“ lachte mein Sohn von hinten und bekam glatt einen Hagel von Scherben ab. Dabei zerbrach die letzte heile Tasse. Immerhin halfen uns die Freunde vom MSV großzügig mit allem was wir brauchten. Einfach gut, dass unser Herr überall seine Leute hat.

Bis zum nächsten Mal,
Eure M & Ms

 
     

 

 

 

 

 

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