| |
Beröa trifft Berea!
Alle Jahre wieder… kommt unsere Praktikumszeit.
Diesmal ging es für uns drei Studenten vom Theologischen
Seminar BERÖA, Torben + Damaris
Friese und Nicole Tode, nach Malawi. Dort besuchten
wir Ulf Strohbehn, der die Bibelschule BEREA in Blantyre
leitet.
Seit letztem Jahr haben wir die Möglichkeit, ein
Missionspraktikum zu machen. Da wir alle drei einmal
als Missionare in die weite Welt ziehen wollen, nahmen
wir das Angebot an. Gespannt auf das Missionarsleben
trafen wir am 03.02. 2007 in
Malawis, ein. Acht Wochen zogen wir nun mit Ulf durch
viele Gemeinden und verbrachten viel Zeit im Büro der Bibelschule.
Die Malawianer nahmen uns sehr herzlich auf
und wir fühlten uns trotz der Sprachbarriere sehr wohl.
Wir kosteten das einheimische Essen und merkten immer
wieder wie wichtig es ist, dass der Missionar die Sprache
des Landes beherrscht und sich in der Kultur
zurechtfindet. Die geistliche und finanzielle
Not der Menschen machte uns sehr betroffen. Die Wichtigkeit der guten Bibelschulausbildung
erkannten wir schnell, denn ohne geistliches Wachstum
kann den Menschen in vielen Bereichen nicht geholfen
werden.
Die Ausbildung in der Bibelschule ist wichtig
für alle Bereiche des Lebens der jungen Pastoren. Ohne
Jesus und einen radikalen Lebenswandel können sie in ihrer Kultur nicht viel bewirken. Denn Armut hat
immer auch einen geistlichen Grund. Ulf unterrichtete
uns sehr ausführlich über verschiedene
Aspekte der Kultur und der Armut. Wir sind sehr
dankbar, so viele neue Erfahrungen
gesammelt und vieles
gelernt zu haben. Besonders interessant
war für uns eine Rundreise in die
Zentral- und Nordregion Malawis.

Dort besuchten wir verschiedene
Gemeinden und Torben erprobte das
Predigen auf Englisch. Beeindruckt
hat uns die Freundlichkeit und Freude
der Menschen, die trotz aller Not vorhanden
ist. In den Gemeinden trafen
wir auf viele Kinder und stellten fest,
dass sie bereitwillige Zuhörer sind.
Während einer Predigt von Torben
führten wir Frauen eine Kinderstunde
durch, aus allen Ecken strömten
Kinder herbei und wir hatten am
Ende um die 100 kleinen Zuhörer.
So haben wir viele unterschiedliche
Erfahrungen gesammelt und viele
Projekte unterschiedlichster Missionare kennen gelernt.
Jeder, der Mission auf dem Herzen hat, sollte sich
so ein Praktikum nicht entgehen lassen.
Betet
und besucht die Missionare,
das ist echt eine
Bereicherung für das Leben.
Nicole Tode | |