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MISSIONSEINSATZ ZWISCHEN STAUB UND ENGEN GASSEN

Bielefeld meets Marseille

Anfang April machten wir uns mit acht jungen Leuten zwischen 19 und 29 Jahren auf den Weg zu unserem Kurzzeiteinsatz nach Marseille. Björn Lütke hatte zuvor zweimal unsere Gemeinde besucht, um seine Missionsarbeit vorzustellen und uns einen Einsatz schmackhaft zu machen.

Jetzt war es endlich soweit. Die ersten Eindrücke von Marseille waren bunt und vielfältig: schöne Gebäude, riesige Baustellen, Menschen mit allen Hautfarben und kulturellen Hintergründen, enge Gassen und kaputte Autos. Eine Stadt, in der das Leben auf engem Raum pulsierte.
Unser zehntägiger Einsatz hatte zwei Schwerpunkte: Zum einen halfen wir beim Umbau der neuen Gemeinderäumlichkeiten. Alte Wände und Fliesen mussten raus geschlagen und entsorgt werden.

Das machte viel Spaß und viel Staub. Dann wurde die Wand zu den Nachbarn mit Glaswolle isoliert und neue Rigipsplatten gesetzt. Wir sind schon gespannt, bald Bilder von den fertig renovierten Räumlichkeiten zu sehen. Der zweite Schwerpunkt bestand aus evangelistischen Aktionen an den Nachmittagen. Wir waren mit wenig Erfahrung und ebenso wenig Französisch- Kenntnissen angereist. Vor der ersten Aktion stand uns allen ein großes Fragezeichen auf den Gesichtern geschrieben. Wie sollten wir die nächsten Stunden überstehen, geschweige denn mit Franzosen über den Glauben an Jesus Christus ins Gespräch zu kommen? Der „Plan“ sah dann so aus: Wir formierten uns in Dreierteams, zwei Deutsche und ein Übersetzer. Dann durchzogen wir die Gassen und Plätze der Altstadt, um zu versuchen, Kontakte herzustellen, ins Gespräch zu kommen, von unserer Erfahrung mit Jesus zu reden, zu unserem deutsch-französischen Abend einzuladen, evtl. mit dem Gesprächspartner zu beten.

Wir erlebten, wie Gott gerade in unserer Schwachheit wirken konnte und waren freudig erstaunt über vorbereitete Situationen und die Gegenwart des Heiligen Geistes. Viele gute Gespräche ergaben sich; mit einzelnen Personen konnten wir beten. Zu unserem besonderen deutsch-französischen Abend kamen ca. 20-30 Gäste und hatten so einen ersten Kontakt zur Gemeinde.

Gott baut seine Gemeinde bei uns in Bielefeld, bei Lütkes in Marseille und überall auf der Welt. Es ist schön, sich von ihm gebrauchen zu lassen und zu lernen, mehr und mehr von ihm abhängig zu sein.

Nico Strobel,
Jugendpastor der FCG Bielefeld

 
   

 

 

 

 

 

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