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Das Wort Verwaltung ist nicht sehr beliebt, doch begegnet es uns auch in der Bibel. Dort wird allerdings der Begriff Haushalterschaft gebraucht. Haushalter sind Verwalter der ihnen anvertrauten Gaben und müssen darüber Rechenschaft ablegen. Gott hat seinem Volk das Evangelium anvertraut, und uns, im Rahmen unserer Vision und unseres Auftrages, die Mitarbeit in der Weltmission.
Daraus folgt, dass uns wiederum eine Reihe wertvoller Gaben anvertraut sind, mit denen wir sorgsam umzugehen haben:
Unsere Missionare
Damit sie ihren Dienst auf dem Missionsfeld ausführen können, sind viele Aufgaben im Missionsbüro zu erfüllen: Personalverwaltung, Gehaltsabrechnung, Zahlungsverkehr ins Ausland, Abrechnungen mit Krankenkassen und Versicherungen, Korrespondenz mit Behörden und Institutionen, Reiseplanungen, Organisation von Heimataufenthalten der Missionare. Gespräche sind zu führen und fachliche und seelsorgerliche Ratschläge zu geben. Viele Vorbereitungen sind außerdem nötig, bis ein Missionar das erste Mal ausreisen kann.
Aufgrund der großen Not unter Kindern in den Entwicklungsländern, haben wir mehrere Patenschaftsprojekte entwickelt, die organisiert und abgerechnet werden müssen.
In der Korrespondenz mit unseren Missionaren sind wir auch das Bindeglied zwischen ihnen und Gemeinden und Missionsfreunden, besonders dann, wenn bei der Kommunikation Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen sind.
Die Heimatgemeinden
In gewisser Weise sind auch sie uns anvertraut, denn es ist unsere Aufgabe, sie mit Informationen aus der Arbeit der Mission zu versorgen, ihnen mit Lehre und Verkündigung zum Thema Mission zu dienen und sie für das Anliegen der Mission zu gewinnen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit ihnen werden die Missionare ausgesandt. Das erfordert Gespräche mit Pastoren und Gemeindeleitungen, es sind Vereinbarungen zu treffen, Gottesdienste zu gestalten. Die Gemeinden sind die Hauptträger der Missionsarbeit, auch ihnen geben wir Rechenschaft.
Unsere Missionsfreunde
Neben den Gemeinden sind es die vielen Missionsfreunde, die unsere Arbeit durch Gebet und Finanzen tragen. Um sie kümmern wir uns ebenfalls. So versenden wir neben unseren monatlichen Missionsnachrichten einmal im Jahr eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön
sowie die Spendenbescheinigungen. Manchmal bekommen wir sogar Besuch im Büro oder Freunde rufen uns an. Dann haben wir immer ein offenes Ohr, freuen uns über Ermutigung und berichten von dem, was Gott in der Mission tut.
Finanzielle Mittel
Finanziell wird die Arbeit überwiegend von den Gemeinden des
BFP und vielen Missionsfreunden getragen. Gerade die Einbindung in den
BFP sorgt für eine gewisse Stabilität, auch im Bereich der Spenden. Das gewährleistet eine kontinuierliche Missionsarbeit.
Jede Spende und jede Geldbewegung ist sorgfältig zu buchen. Wir können genau belegen, welche Mittel für jedes Missionsprojekt eingehen und wie hoch die Kosten eines Missionsprojektes sind. Dafür ist eine qualifizierte Buchhaltung im VM-Büro erforderlich. Unsere Missionare erstellen regelmäßige Abrechnungen über die Verwendung der für ihr Projekt ausgezahlten Mittel.
Die Jahresergebnisrechnung wird geprüft und dem
BFP vorgelegt.
Materielle Werte
Häufig haben unsere Missionare ein großes Einzugsgebiet zu betreuen. Aus zweckgebundenen Spenden schaffen wir ihnen ein Fahrzeug an, das meist geländetauglich sein muss. Im Vergleich zu den Verhältnissen hier in der Heimat ist es in den Einsatzländern unserer Missionare oft billiger, ein Haus mit Gelände zu kaufen, als eine Wohnung oder ein Büro anzumieten. Und natürlich ist eine Grundausstattung für die Arbeit im Missionsland erforderlich; beispielsweise, um Arbeitsmaterial für die Bibelschularbeit bereitzustellen oder eine einfache, medizinische Ambulanz im Busch auszustatten. Darüber hinaus sind im Laufe der Jahre Schulgebäude, Kliniken und Kinderhäuser entstanden.
Alle diese Sachgüter müssen betreut und gepflegt werden, um sie für viele Jahre im Dienste der Mission nutzen zu können. Inventar muss registriert, Kosten erfasst werden. Auch hier sind wir dem
BFP, den Gemeinden und unseren Freunden rechenschaftspflichtig, die uns Mittel anvertrauen, damit wir sie gut für die Missionsarbeit einsetzen.
Die Förder-Stiftung Velberter Mission
Die Förder-Stiftung wurde gegründet, um den Spendern die Möglichkeit zusätzlicher Steuervorteile zu geben. Sie erfordert eine gesonderte Buchhaltung, hat sich jedoch bereits sehr gut bewährt.
Dienstleister und Mitgestalter
Die Verwaltung der VM ist also eine Art Dienstleister für den
BFP, die Gemeinden und die Missionare. Doch sie ist noch mehr: Hier werden Ideen entwickelt, Entscheidungen für die Zukunft getroffen, es wird geplant und organisiert; kurz: Hier wird Missionsarbeit mitgestaltet.
Die Mitarbeiter
Im Laufe unseres Bestehens haben viele Helfer mitgearbeitet, Angestellte im Büro und ehrenamtlich tätige Missionsfreunde.
Ihnen allen sagen wir ein herzliches Dankeschön.
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