Die Situation in Mosambik
Fast 30 Jahre Guerillakrieg und die extremen Klimabedingungen mit riesigen Überschwemmungen und Dürren haben Mosambik zu einem der ärmsten Länder der Welt werden lassen. Experten sagen, dass der Wiederaufbau des Landes Jahrzehnte dauern wird. Hilfs- und Entwicklungsprogramme, die von christlichen Missionswerken durchgeführt werden, werden von der Regierung aufgrund der großen Not willkommen geheißen. Viele Kinder haben durch den Krieg und Aids den Vater, Mutter oder beide Elternteile verloren. Deshalb brauchen die Kinder, die die Zukunft des Landes sind, Hilfe auf vielen Gebieten (Medizin, Erziehung usw.). Die Regierung versucht zu helfen, aber die Not ist zu groß. Wo Familien noch in Takt sind, können Kinder deshalb nicht zur Schule geschickt werden, weil das Schulgeld pro Kind und Jahr den gesamten Monatsverdienst eines einfachen Arbeiters verschlingt.
Der Name des Kinderdorfes in Chimoio
Der Name des Kinderdorfes ist "MOYO MUKURU" und bedeutet "Großes Herz"
Der Zweck des Kinderdorfes
- Bedürftige Jungen und Mädchen sollen die Möglichkeit erhalten, wenigstens eine Grundschule zu besuchen. Somit soll Bildung als Anstoß zur Selbsthilfe gegeben werden.
- Pflegekinder sollen ein neues Zuhause bekommen, um in einer der Kleinfamilien mit regelmäßigen Mahlzeiten und Kleidung rundum versorgt zu werden.
- In einer Lehrwerkstatt für Azubis sollen die Weichen für eine ordentliche Berufsausbildung gestellt werden.
- Durch ein Konzept "Hilfe zur Selbsthilfe" soll das Kinderdorf in Zukunft eigenständig werden.
- Schließlich soll das Kinderdorf das große Herz Gottes
widerspiegeln, wo Kinder Hilfe, Liebe und Geborgenheit durch Jesus Christus erfahren.
Leiter des Kinderdorfes
Seit 1996 hat die Velberter Mission e. V. Missionare nach Mosambik ausgesandt. Im Februar 2005 haben Thomas und Ruth Halstenberg die Leitung des Kinderdorfes übernommen.
Die Träger des Kinderdorfes
In Deutschland ist der Träger des Kinderdorfes die "Velberter Mission e.V." in Velbert. Die Velberter Mission ist die Außenmission des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland KdöR
(BFP). In Mosambik ist der Träger des Kinderdorfes die pfingstliche Gemeindebewegung der "Assembleia de Deus." Das Grundstück des Kinderdorfes ist eingetragen auf den Namen dieser von der Regierung Mosambiks anerkannten Kirche.
Pflegepatenschaft
Für zwei Euro pro Tag bekommt ein Pflegekind ein Zuhause. Es wohnt in einer
einheimischen Kleinfamilie und erhält alle Mahlzeiten, Kleidung, medizinische
Versorgung sowie eine Schulausbildung. Das sind € 60 im Monat.
Diese Kinder sind zum Teil Waisen oder kommen aus Familien, die weit entfernt im Busch leben, wo es keine gute Schule und medizinische Versorgung gibt.
Schulpatenschaft
Einen Euro pro Tag kostet die Grundschulausbildung, inklusive Schulbücher und
-materialien, und Mahlzeiten. Das sind € 30 monatlich.
Da die Armut groß ist, können arme Familien die Kinder oft nicht auf gute Schulen schicken. Durch diese Patenschaft wird es ermöglicht, dass Kindern eines der wichtigsten Dinge für das spätere Leben mitgegeben werden, auf die sie ihr Leben aufbauen können: Eine gute Schulausbildung.
Spender gehen keine langfristige Verpflichtung ein und können ihre Hilfe jederzeit ohne Angabe von Gründen einstellen.
Alle Spenden und Patenschaftsgelder werden nach Mosambik weitergeleitet. In ihrer Rolle als Träger des Kinderdorfes in Deutschland überwacht die Velberter Mission die satzungsgemäße und ordentliche Verwendung der Spenden.
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Spendenkonto:
Förder-Stiftung Velberter Mission
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ: 370 205 00
Kto.: 4 281 100
Verwendungszweck: Kinderdorf Mosambik
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